Coronavirus legt Tourismus in Asien lahm

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Das Coronavirus lässt die Welt den Atem anhalten. Freiwillig geht niemand mehr in die asiatischen Länder, wo die Ansteckungsgefahr am wahrscheinlichsten ist. Der Tourismus leidet stark darunter.
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Der Einbruch des Tourismus infolge der Coronavirus-Epidemie kostet einer Studie zufolge allein Asien bis zu 115 Milliarden Dollar an Wirtschaftsleistung.

In einer am Montag veröffentlichten Untersuchung mit dem Titel «Urlaub in der Hölle» gehen die Experten der niederländischen Bank ING davon aus, dass Reisen nach und aus China so gut wie gänzlich gestrichen werden.

«Das ist offensichtlich eine starke Vereinfachung, aber sie passt zu einem Szenario, wonach die Epidemie auch nach ihrem Höhepunkt andauert», sagte Robert Carnell, ING-Chefvolkswirt für den asiatisch-pazifischen Raum. «Amtliche Reise-Einschränkungen könnten nur langsam aufgehoben werden, und die Reisenden bleiben möglicherweise noch längere Zeit vorsichtig.»

Coronavirus erreicht Europa

Das Virus trat zuerst in China aus, breitet sich inzwischen aber in immer mehr Ländern aus. In Italien starb ein fünfter Mensch, auch aus Kuwait, Bahrain, Afghanistan und dem Irak wurden Infektionen gemeldet. In China, dem Epizentrum der Epidemie stieg die Zahl der Infektionen auf fast 77’000 und die Zahl der Todesfälle um 150 auf 2’592.