Philippinische Regierung und Rebellen einig über Waffenstillstand

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Auf den Philippinen haben sich die Regierung von Präsident Rodrigo Duterte und kommunistische Rebellen im Grundsatz auf einen vorübergehenden Waffenstillstand verständigt. Die Vereinbarung wurde nach Angaben eines Präsidentenberaters vom Donnerstag nach dreitägigen Verhandlungen erreicht, die in den Niederlanden stattfanden. Allerdings müssten, bevor der Waffenstillstand in Kraft tritt, noch eine Reihe von offenen Fragen geklärt werden.

Die nächste Runde der Gespräche soll nach Angaben beider Seiten Ende Mai stattfinden. In einer gemeinsamen Erklärung, die zum Abschluss der Verhandlungsrunde am Mittwoch unterzeichnet wurde, bekundeten Regierung und Rebellen ihren Willen, die Gespräche fortzuführen, um zu einer «umfassenden und stabileren» Vereinbarung zu kommen.

Die kommunistische Rebellengruppe Neue Volksarmee führt schon seit fast einem halben Jahrhundert einen Untergrundkrieg gegen die Regierung in Manila. Es ist einer der längsten Konflikte in Asien.