Mehr als 40 Tote nach Taifun auf Philippinen

0
159
Nach dem Taifun auf den Philippinen,

 
 
 

Der Taifun „Phanfone“ war nicht der heftigste Wirbelsturm, den die Philippinen bislang erlebt hatten, dennoch starben 47 Menschen. Zwölf Personen werden immer noch vermisst, rund 260.000 Häuser wurden beschädigt.

Vor allem der Osten und das Zentrum des pazifischen Inselstaats sind betroffen. Dächer wurden von Gebäuden gerissen und zahlreiche Häuser zerstört. Starker Regen verursachte Überschwemmungen und Erdrutsche. Nach Angaben der Behörden mussten mehr als 130.000 Einwohner ihre Wohnungen verlassen, Zehntausende verbrachten die Feiertage in Notunterkünften.

Der Katastrophenschutzbehörde zufolge waren von „Phanfone“ mehr als 1,6 Millionen Menschen betroffen. Mehr als 260.000 Häuser seien beschädigt worden. Der Schaden bei Landwirtschaft und Infrastruktur beläuft sich nach Regierungsangaben auf umgerechnet rund 19 Millionen Euro.

Erschlagen oder ertrunken

Viele Todesopfer stammten den Behörden zufolge aus der Provinz Iloilo gut 460 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurden die meisten Todesopfer von umstürzenden Bäumen getroffen oder ertranken – unter ihnen war auch eine sechsköpfige Familie, die von Fluten mitgerissen wurde. Einige seien auch an Stromschlägen gestorben.

„Phanfone“ ist der 21. Wirbelsturm, der die Philippinen in dieser Saison erreichte. Er hat sich laut dem Wetterdienst mittlerweile abgeschwächt und von den Philippinen entfernt. Seine Ausläufer könnten aber noch einmal starken Regen im Norden des Landes bringen.

Erst Anfang Dezember kamen durch den Taifun „Kammuri“ 17 Menschen ums Leben, mehr als 8.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt. Der bislang schwerste registrierte Taifun in der Geschichte des Landes war „Haiyan“ im Jahr 2013. Knapp 6300 Menschen kamen damals ums Leben oder gelten seither als vermisst. „Phanfone“ war deutlich schwächer als „Haiyan“, folgte aber einer ähnlichen Route.