Hongkong: China wirft UN Einmischung vor

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Viele Menschen in Hongkong wünschen sich Unterstützung aus den USA

 
 
 

China hat der UN-Menschenrechtskommissarin Bachelet eine „unangemessene Einmischung“ in die internen Angelegenheiten des Landes vorgeworfen. Der Grund: Ein Meinungsbeitrag Bachelets in der „South China Morning Post“.

Wegen eines Meinungsbeitrags in der Zeitung „South China Morning Post“ hat China der UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet eine „unangemessene Einmischung“ in die internen Angelegenheiten des Landes vorgeworfen. Bachelet forderte darin eine unabhängige Untersuchung der Polizeigewalt in Hongkong.

Die Vertretung des Landes bei der UN in Genf bezeichnete den Beitrag als „fehlerhaft“ und als „Verletzung der Ziele und Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen“. Der am Samstag veröffentlichte Artikel enthalte „unangemessene Anmerkungen zur Sonderverwaltungszone Hongkong“ und sei eine „Einmischung in die internen Angelegenheiten Chinas“, hieß es in der Erklärung.

Randalierer würden durch Artikel ermutigt

Bachelet hatte die Hongkonger Behörden in dem Meinungsbeitrag zu einer „unabhängigen und neutralen richterlichen Untersuchung der Berichte über exzessive Polizeigewalt“ aufgefordert. Die chinesische UN-Vertretung warf Bachelet vor, mit dem Artikel die „Randalierer“ in Hongkong zu „weiterer schwerer und radikaler Gewalt“ zu ermutigen.