Flugzeug-Entführer in Bangladesch getötet

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Die Entführung eines Passagierflugzeugs in Bangladesch haben Spezialeinsatzkräfte der Armee nach kurzer Zeit beendet – mit tödlichen Schüssen auf den Täter. Die anderen Menschen an Bord kamen mit dem Schrecken davon.

In Bangladesch haben Spezialkräfte eine Passagiermaschine gestürmt und den mutmaßlichen Kidnapper erschossen. Der 25 oder 26 Jahre alte Mann mit bangladeschischer Staatsbürgerschaft hatte offensichtlich versucht, das Flugzeug der nationalen Gesellschaft Biman kurz nach dem Start in der Hauptstadt Dhaka in seine Gewalt zu bringen. An Bord befanden sich fast 150 Passagiere und Besatzungsmitglieder.

„Nur zehn Minuten nach dem Start hat er zwei Mal geschossen“, berichtete ein Insasse. Das Flugzeug, das sich auf dem Weg nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten befand, war daraufhin auf dem Airport der Küstenstadt Chittagong im Südosten des Landes notgelandet.

„Sehr aggressiv“

Über die Crew ließ der junge Mann ausrichten, er wolle mit Regierungschefin Sheikh Hasina sprechen. „Unser Kommando forderte den Entführer auf, aufzugeben, aber er weigerte sich und wurde sehr aggressiv und wurde erschossen“, sagte ein Armeesprecher. Die Aktion dauerte nach seinen Angaben weniger als zehn Minuten.

„Wir fanden eine Pistole bei ihm, sonst nichts“, so der Sprecher weiter. Zuvor hatte es geheißen, der Kidnapper sei möglicherweise geistig verwirrt und behaupte, er habe eine Bombe. Was er mit dem Gespräch mit der Premierministerin erreichen wollte, ist unklar.