Tropensturm in Thailand: „Pabuk“ nicht so schlimm wie befürchtet

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Keine größeren Schäden


 
 
 

Die Behörden in Thailand hatten befürchtet, dass „Pabuk“ einer der schlimmsten Tropenstürme seit Jahrzehnten werden könnte. Auch viele beliebte Urlaubsinseln wie Koh Samui oder Koh Phi Phi waren betroffen. Inzwischen gilt „Pabuk“ nur noch als Tiefdruckgebiet. Größere Schäden blieben aus.

Rund 35.000 Menschen mussten vorübergehend in Notunterkünfte umziehen

Der Sturm zog am Wochenende mit Böen bis zu 75 Stundenkilometern über den Süden Thailands hinweg. Er riss Bäume aus dem Boden und deckte Dächer ab. Insgesamt mussten rund 35.000 Menschen vorübergehend in Notunterkünfte umziehen. Ein thailändischer Fischer kam ums Leben, als sein Boot von einer Welle getroffen wurde. Verletzt wurde niemand. Die Behörden haben ihre Sturmwarnung inzwischen aufgehoben. Derzeit halten sich nach Schätzungen rund 30.000 deutsche Touristen in Thailand auf, um dem deutschen Winter zu entkommen.

Urlauber müssen mit Verspätungen rechnen

Nach dem Ende des Sturms nahm der Flughafen von Koh Samui seinen Betrieb wieder auf. Auch die ersten Fähren fuhren wieder. Allerdings gab es noch hohe Wellen. Bei der Rückkehr müssen manche Urlauber mit teils erheblichen Verspätungen rechnen. Insbesondere auf Koh Samui hatten viele mit viel Schlimmerem gerechnet.

Die Deutsche Bärbel Schäfer (55), die seit mehreren Jahren auf der Insel lebt, sagte: „Es war etwas stürmisch, aber nicht mehr als normal. Nicht einmal ein Stück Dach ist weg.“ Aus Phuket – einer anderen beliebten Gegend für Touristen – stellten viele Urlauber schon wieder Fotos mit blauem Himmel ins Internet. Andernorts begannen die Aufräumarbeiten.