Vietnam: Traumstrände zum Schnäppchenpreis

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Weißer Sand unter Palmen, freundliche Menschen und verführerische Asia-Küche – da denken viele sofort an Thailand. Dabei kann auch Vietnam mit Traumstränden und Traumhotels bezaubern. Eines der spannendsten Reiseziele in Südostasien!

Party in Nha Trang

Der orangefarbene Mond schwebt über dem Südchinesischen Meer wie ein riesiger Lampion. Die Luft ist samtweich, der Mango-Cocktail eiskalt. Relaxen auf Daybeds, tanzen am Strand: Der Sailing Club ist die coolste Location von Nha Trang.

Ein bisschen St.-Tropez, ein Hauch von Ibiza. Der Unterschied: Ein Cocktail kostet 6 Euro, ein Bier 2 Euro. Und das ist für Nha Trang schon teuer. Denn ein einfaches Doppelzimmer wie etwa im Guesthouse Carnation bekommen Sie bereits ab 11 Euro, Frühstück inklusive (booking.com).

Nha Trang gehört zu den beliebtesten Urlaubsorten Vietnams. Endlose Strände, kristallklares Wasser, ein Hotspot für Taucher und Schnorchler. Dazu unzählige Restaurants und ein aufregendes Nachtleben.

Trotzdem geht es viel entspannter zu als in den thailändischen Party-Hotspots wie Pattaya oder Phuket. Ausflugstipp: die über tausend Jahre alten Po-Nagar-Türme – herrlich mystisch … Besuchen Sie den Tempelkomplex in den frühen Morgenstunden – bevor die Reisebusse mit den Touristen ankommen.

Beach Life mal anders

In Nha Trang gibt es nur wenige Hotels, die direkt am Strand liegen. Z.B. das Evason Ana Mandara. Ana Mandara heißt übersetzt „Wunderschöne Heimat für den Gast“ – und so schaut die gleichnamige Herberge auch aus. Ein tropischer Garten mit Häusern im vietnamesischen Stil (manche mit Veranda) und schickem Spa. Obendrein wird hier fantastisch gekocht (8 Tage mit Flug ab 1310 Euro, TUI).

Kurios: Morgens um sechs Uhr ist am Strand am meisten los. Die letzten Nachtbummler treffen auf Hunderte von vietnamesischen Frühaufstehern. Pärchen kuscheln zum pinkfarbenen Sonnenaufgang, Jogger ziehen ihre Runde. Ganze Gruppen von Senioren machen Morgen-Gymnastik. Rührend anzuschauen.

So geht Sandwich!

Auch auf den Märkten herrscht jetzt schon buntes Treiben. Es duftet nach gekochtem Reis und exotischen Gewürzen.

Probieren Sie unbedingt die berühmte Frühstückssuppe Pho. Reisnudeln, Kräuter (Koriander, Minze), hauchdünn geschnittenes Rindfleisch, das in der heißen Brühe gart. Superleicht und mega-köstlich.

Die vietnamesische Küche ist überhaupt der Wahnsinn. Einfach in der Zubereitung, frisch, voller Überraschungen. Zum Beispiel Banh Mi, ein Überbleibsel aus der französischen Kolonialzeit. Nur ein Baguette – aber was für eins! Genial gefüllt mit Pastete, eingelegtem Gemüse und Salat. So geht Sandwich!

Das Baguette Banh Mi gehört zu den Spezialitäten aus Vietnam

Lässiger Luxus

Unter die Kategorie „einmal im Leben“ fällt das Six Senses Resort in der Ninh-Van-Bucht.

Auf einer Halbinsel vor Nha Trang verstecken sich zwischen Dschungel und rund geschliffenen Felsen märchenhafte Villen. Drei Restaurants, Spa, tolle Tauchgründe – und das alles in exklusiver Abgeschiedenheit. Eine der Villen, die auf einem Felsen über dem Meer thront, wurde 2014 bei den „Smith Hotel Awards“ sogar zum „sexiesten Hotelzimmer“ gewählt. (7 Nächte/Flug ab 2267 Euro, Thomas Cook).

Magisches Da Nang und Hoi An

Vietnams längster Strand ist 20 Kilometer lang: Bei Touristen als „China Beach“ bekannt, die Vietnamesen selbst nennen ihn Da Nang Beach, liegt zwischen Da Nang und Hoi An. Weißer Sand und jede Menge Chancen, ein einsames Plätzchen zu finden. Von dort in der Ferne zu sehen: Vietnams größte Buddha-Statue, die Lady Buddha auf der Halbinsel Son Tra.

Das Städchen Hoi An (etwa 40 Autominuten entfernt) dürfen Sie nicht verpassen: ein zauberhafter Stilmix aus vietnamesischer, japanischer und chinesischer Baukunst. Die Altstadt blieb als einzige im Vietnamkrieg unversehrt! Abends schwimmen Kerzen auf dem Fluss Thu Bon, bunte Laternen verbreiten magisches Licht. Setzen Sie sich ins Cafe 43 in der Tran-Cao-Van-Straße und genießen Sie White Roses. Das ist die Spezialität von Hoi An: runde Reispapier-Röllchen gefüllt mit Shrimps und Fleisch (1,10 Euro).

Nicht direkt in Hoi An – aber nur wenige Minuten mit dem Fahrrad entfernt (kann man in vielen Hotels gegen minimale Gebühr leihen) liegt der Strand An Bang – der Ausflug lohnt sich und führt Sie u. a. über sattgrüne Reisfelder.

Bilderbuch-Strand

Lang Co nördlich von Da Nang ist noch so ein Bilderbuch-Strand. Bis auf ein paar Gäste des Banyan Tree Resorts ist die feinsandige Bucht oft menschenleer. Die luxuriöse Poolvillenanlage vor imposanter Bergkulisse ist ideal für Ruhesuchende und Genießer. (7 Tage inklusive Flug ab 1955 Euro). Günstiger ist das Angsana gleich nebenan: 9 Tage mit Flug ab 1404 Euro (beide bei FTI). Anschauen: Das Fischerdorf Lang Co ist noch ganz ursprünglich. Nachts ist die Bucht ein Lichtermeer – kleine Boote auf Tintenfischjagd.

Inselleben auf Phu Quoc

Phu Quoc ist eine kleine, teils sehr ursprüngliche Insel im Süden Vietnams. (Hinkommen z. B. mit Vietjet oder Vietnam Airlines ab Ho-Chi-Minh-Stadt). Was Sie hier erwartet: Dschungel, Strände mit riesigen Schaukeln in Palmen und knallige Sonnenuntergänge. Noch trifft man hier eher Rucksack-Reisende.

Tipps und Infos

Anreise: Vietnam Airlines fliegt ab 585 Euro von Frankfurt nach Ho-Chi-Min-City (Saigon) und Hanoi. Von dort gehen mehrfach täglich Flüge nach Da Nang und Nha Trang. Tipp: Die komfortable Premium Economy läuft bei anderen Airlines schon mal unter Business Class (ab 1025 Euro). Zug zum Flug deutschlandweit 30 Euro, Hin- und Rückfahrt