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Philippinen: Fähre mit 251 Menschen an Bord gekentert

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Mindestens vier Personen sind bei einem Schiffsunglück auf den Philippinen gestorben. Rettungskräfte konnten bisher 199 Menschen lebend bergen.

Bei einem Schiffsunglück im Osten der Philippinen sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Die Fähre Mercraft 3 war zwischen der Stadt Infanta und der Insel Polillo in schweren Seegang geraten. Die Region ist vom Tropensturm Kai-Tak betroffen.

Laut den Behörden konnten bisher 199 der 251 Menschen an Bord gerettet werden. Küstenwache und Fischer seien zu einer Rettungsaktion aufgebrochen. Auch das Militär soll möglicherweise beteiligt werden. Die Rettungsteams waren mit sechs Booten in dem Gebiet etwa 75 Kilometer östlich der philippinischen Hauptstadt Manila im Einsatz.

Zum Ablauf des Unglücks äußerte sich einer der Überlebenden gegenüber dem Radiosender DZMM. Er berichtete, dass das Wetter beim Ablegen noch gut gewesen sei. Doch nach etwa zwei Stunden seien starker Wind und hohe Wellen aufgekommen. „Das Schiff ist gestoppt und hat damit begonnen, Wasser an der Bugseite aufzunehmen. Die Passagiere sind auf eine Seite gerannt und die Fähre begann zu sinken“, sagte er.