Sri Lanka hat mit China einen Mietvertrag mit einer Laufzeit von 99 Jahren für den südlichen Hafen von Hambantota abgeschlossen. Der vor sieben Jahren fertig gebaute Hafen schreibt aufgrund mangelnder kommerzieller Aktivitäten seit seiner Eröffnung rote Zahlen.


Im Rahmen eines bereits im Juli unterzeichneten 1,12 Milliarden US-Dollar Deals wird Chinas Merchants Port Holdings eine 70-prozentige Beteiligung an einem Joint Venture mit dem staatlichen Sri Lanka Ports Authority halten. Der ursprüngliche Plan, dem chinesischen Unternehmen eine 80-prozentige Beteiligung zu geben, löste Proteste von Gewerkschaften und Oppositionsgruppen aus und die Parteien waren gezwungen, das Geschäft neu auszuhandeln.


Der srilankische Parlamentsabgeordnete und Sohn des ehemaligen Präsidenten Namal Rajapaksa twitterte, die Übergangsregierung sei „nur daran interessiert , Profit durch das Weggeben von Staatseigentum zu machen.“


Sri Lankas Finanzminister Samaraweera teilte derweil mit, dass sein Land bereits „292 Millionen US-Dollar als erste Tranche des Hambantota Port Joint Ventures erhalten [hat]. Dies ist nur der erste Schritt, um nach sieben langen Jahren den wahren kommerziellen Wert des Hafens zu erkennen.“


Nach Behördenangaben würde das chinesische Holding-Unternehmen zusätzliche 600 Millionen US-Dollar investieren, um den Hafen von Hambantota betriebsbereit zu machen. Das aus dem Geschäft erhaltene Geld soll für die Schuldentilgung des Staates verwendet werden.


Sri Lankas Premierminister Ranil Wickremesinghe erklärte: „Mit diesem Abkommen haben wir begonnen, die Kredite zurückzuzahlen. Hambantota wird zu einem wichtigen Hafen im Indischen Ozean umgebaut.“


Er fügte hinzu, dass es eine Wirtschaftszone sowie eine Industrialisierung der Region geben würde, die zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Förderung des Tourismus führen würde.


Der Hafen von Hambantota, der sich in der Nähe der Hauptschifffahrtsroute von Asien nach Europa befindet, ist für Peking von entscheidender Bedeutung, da er eine wichtige Rolle in Chinas Projekt der „Neuen Seidenstraße“ spielen könnte.






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