Deutsche Forschung baut Präsenz in Asien und Ozeanien aus

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Der asiatisch-pazifische Raum entwickelt sich durch den raschen Ausbau seiner Forschungssysteme zum drittgrößten Forschungs- und Bildungsraum weltweit, neben Europa und Nordamerika. Umso wichtiger ist es, die Präsenz der deutschen Forschung dort zu intensivieren, denn exzellente Wissenschaft lebt vom internationalen Austausch.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert daher den Aufbau langfristig angelegter Präsenzen deutscher Spitzenforschungseinrichtungen in Australien, China, Indien, Indonesien, Japan, Republik Korea, Malaysia, Neuseeland, Singapur, Thailand und Vietnam.

Gefördert werden beispielsweise gemeinsame Forschungsgruppen, Laboratorien, Test- und Prüfeinrichtungen, Kommunikationsplattformen, Versuchsanlagen oder Kooperationsnetzwerke. Die Themengebiete umfassen die Gesundheitsforschung und Medizintechnik, nachhaltige Städte, erneuerbare Energien und Energieeffizienz sowie Umwelt- und Wassertechnologien.

Die Internationalisierung der Forschung in Deutschland wird damit weiter vorangetrieben. Acht Projekte mit dem Partnerland China, sechs mit Australien, drei mit Japan, je zwei mit den Partnerländern Indien und Neuseeland und je ein Projekt mit Indonesien, Republik Korea, Malaysia, Singapur, Thailand und Vietnam werden zunächst in einer zweijährigen Aufbauphase mit insgesamt 6,25 Millionen Euro bis 2019 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.