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Nordkorea: Kims neue Rakete soll USA erreichen können

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Nordkorea hat einen weiteren Raketentest durchgeführt. Laut Angaben aus Pyongyang könne nun «die gesamte USA» erreicht werden.

Nordkorea hat nach eigenen Angaben eine neuartige Interkontinentalrakete getestet. Diese könnte das gesamte Festland der USA erreichen.

Der Test einer Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-15 sei erfolgreich gewesen, berichteten laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap die nordkoreanischen Staatsmedien am Mittwoch. Nordkorea habe eine grosse historische Leistung erbracht, um «die staatliche Atomstreitmacht zu vervollständigen». Das Land habe damit sein «historisches Ziel» erreicht, eine Atommacht zu werden.

Nordkorea hatte am frühen Morgen seine Rakete mit der bisher grössten Reichweite getestet. Der neue Waffentest stiess international auf scharfe Kritik.

Keine Gefahr für Nordamerika

Ausländische Beobachter hatten allerdings bereits Zweifel am Erfolg des Raketentests geäussert. Nach Erkenntnissen des US-Verteidigungsministeriums stürzte die Rakete nach nur etwa eintausend Kilometern ins Meer und habe keine Gefahr für Nordamerika oder verbündete Nationen dargestellt.

US-Präsident Donald Trump sei noch während des Raketentests darüber informiert worden, erklärte eine Präsidentensprecherin.

Nordkorea hat nach eigenen Angaben eine neuartige Interkontinentalrakete getestet. Diese könnte das gesamte Festland der USA erreichen.

Der Test einer Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-15 sei erfolgreich gewesen, berichteten laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap die nordkoreanischen Staatsmedien am Mittwoch. Nordkorea habe eine grosse historische Leistung erbracht, um «die staatliche Atomstreitmacht zu vervollständigen». Das Land habe damit sein «historisches Ziel» erreicht, eine Atommacht zu werden.

Nordkorea hatte am frühen Morgen seine Rakete mit der bisher grössten Reichweite getestet. Der neue Waffentest stiess international auf scharfe Kritik.

Keine Gefahr für Nordamerika

Ausländische Beobachter hatten allerdings bereits Zweifel am Erfolg des Raketentests geäussert. Nach Erkenntnissen des US-Verteidigungsministeriums stürzte die Rakete nach nur etwa eintausend Kilometern ins Meer und habe keine Gefahr für Nordamerika oder verbündete Nationen dargestellt.

US-Präsident Donald Trump sei noch während des Raketentests darüber informiert worden, erklärte eine Präsidentensprecherin.

Nach Angaben Japans flog sie 50 Minuten lang und landete nach etwa 1000 Kilometern in der sogenannten Ausschliesslichen Wirtschaftszone des Landes im Japanischen Meer. Das südkoreanische Militär teilte mit, die Rakete habe eine Höhe von 4500 Kilometern erreicht. US-Verteidigungsminister Jim Mattis zufolge handelte es sich um eine ballistische Interkontinentalrakete, die höher geflogen sei als frühere Raketen.

Land treibe Isolation voran

US-Präsident Donald Trump und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe warnten die nordkoreanische Führung, durch die fortgesetzten Raketentests die eigene Sicherheit aufs Spiel zu setzen. Nach einem Telefonat veröffentlichten die beiden Politiker eine gemeinsame Erklärung. Darin heisst es: «Die Provokationen des nordkoreanischen Regimes untergraben seine eigene Sicherheit und treiben seine Isolation in der internationalen Gemeinschaft voran.»

Trump telefonierte auch mit Südkoreas Präsident Moon Jae-in. Moon warnte eindringlich vor einer weiteren Eskalation durch Nordkorea oder die USA. «Die Situation könnte ausser Kontrolle geraten», sagte er in Seoul.

Im Juli hatte Nordkorea eine Interkontinentalraketen getestet, die theoretisch auch den US-Bundesstaat Alaska erreichen könnte – nicht aber den Rest der USA. Unterdessen setzte der UNO-Sicherheitsrat eine Dringlichkeitssitzung an. Das Treffen sei auf Bitten der USA, Japans und Südkoreas für Mittwochnachmittag einberufen worden, hiess es von den Vereinten Nationen in New York.

Test lässt Börse kalt

Die Tokioter Börse hat sich am Mittwoch unbeeindruckt von dem jüngsten Raketentest Nordkoreas gezeigt. Der Nikkei der 225 führenden Werte stieg bis zum späten Vormittag um 0,4 Prozent auf 22’573 Punkte.

Der breiter gefasste Topix gewann 0,7 Prozent auf 1784 Zähler. Auftrieb erhielt die Tokioter Börse von der Wall Street. Der designierte US-Notenbankchef Jerome Powell hatte am Dienstag die Rekordjagd an den New Yorker Börsen befeuert. Äusserungen Powells bei einer Senatsanhörung kamen bei den Anlegern gut an.

Bei den japanischen Einzelwerten verteuerten sich die Aktien von Yamaha um mehr als vier Prozent. Der Klavierbauer will bis zu sieben Millionen Aktien zurückkaufen. Der Euro bewegte sich kaum im fernöstlichen Handel zum Dollar. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1843 Dollar. Zum Yen legte die US-Währung leicht auf 111,59 Yen zu. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9847 Franken je Dollar und bei etwa 1,1661 Franken je Euro