Kein Säugetier wird so oft gejagt wie der Pangolin


Die Tierschutzorganisation ‚Save Vietnam’s Wildlife‘ hat im Norden Vietnams 114 Pangoline aus dem illegalen Wildtierhandel gerettet, darunter ein Jungtier, das noch an der Nabelschnur der Mutter hing. Ohne das Eingreifen der Tierschützer wären die seltenen Tiere ausnahmslos verkauft und getötet worden.


Pangoline gelten als Heilmittel und Delikatesse


Obwohl sie kaum einer kennt, sind Pangoline, auch Schuppentiere oder Tannenzapfentiere genannt, die meistgejagten Säugetiere der Welt. In Afrika und Asien gelten die schuppigen Wildtiere als Heilmittel und Delikatesse. Die hohe Nachfrage führt jedoch dazu, dass der Pangolin heute vom Aussterben bedroht ist, berichtet ‚Pro Wildlife‘. Um Pangoline zu schützen, können Menschen Projektpatenschaften für die Tiere übernehmen und spenden.


Auch vor dem Töten von Jungtieren machen Wilderer keinen Halt


Immer wieder werden Pangoline von Wilderern gefangen, nur um sie anschließend zu verkaufen. Für die kleinen Tiere endet diese Prozedur immer mit dem Tod. Zwar wurde der internationale Handel mit Pangolinen eingeschränkt, doch an dieses Gebot halten sich viele Wilderer nicht.


Umso glücklicher darf nun die vietnamesische NGO (Nichtregierungsorganisation) ‚Save Vietnam’s Wildlife‘ sein. Sie deckte nicht nur einen Fall von illegalem Wildtierhandel mit Pangolinen auf, sondern befreite kurzerhand eine ganze Horde der vom Aussterben bedrohten Säugetiere. Und dabei machten die Retter eine besonders dramatische Entdeckung: Selbst vor gerade erst geborenen Tieren machen die Wilderer keinen Halt. Ein Pangolin hing sogar noch an der Nabelschnur seiner Mutter.






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