An den asiatischen Börsen sind die Kurse zum Start in den Freitag abgesackt. Im Blick stand vor allem der Markt in China. Unter den Einzelwerten in Tokio waren Mitsubishi Materials die großen Verlierer des Tages.


Tokio. Die Aktienmärkte in Asien haben zum Wochenschluss überwiegend nachgegeben. Im Blick stand vor allem der Markt in China, wo die Indizes am Donnerstag die heftigsten Kursverlusten seit Monaten erlitten hatten. Auch am Freitag ging es dort bergab. Der Index der wichtigsten Unternehmen fiel um 0,8 Prozent, die Börse Shanghai um 0,6 Prozent. Händler begründeten die Entwicklung mit Gewinnmitnahmen. Vor den Verlusten am Donnerstag hatte der CSI seit Anfang Mai mehr als 26 Prozent zugelegt, in Shanghai hatte der Zuwachs 13 Prozent betragen.


In Tokio lag der 225 Werte umfassende Nikkei-Index im Verlauf 0,2 Prozent tiefer bei 22.469 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,1 Prozent auf 1776 Zähler. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans tendierte kaum verändert.


Unter den Einzelwerten in Tokio verloren Mitsubishi Materials bis zu elf Prozent. Der Konzern hatte eingeräumt, dass Tochterfirmen Produkt-Daten gefälscht haben.


Ein Euro wurde kaum verändert mit 1,1845 Dollar bewertet.






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