Asien integriert sich weiter

0
653
(170412) -- HEKOU, April 12, 2017 (Xinhua) -- Trucks drive through the Hekou Port on the China-Vietnam border in Hekou County, southwest China's Yunnan Province, April 11, 2017. Border trade in Hekou Port has been booming along the Chinese border with Vietnam, with total value of import and export reaching 10.63 billion yuan (1.5 billion U.S. dollars) in 2016, up 10.3 percent year on year. (Xinhua/Lin Yiguang) (ry)

Während Wirtschafsverbünde im Westen Gegenwind verspüren, schreitet die Integration in Asien voran. Daran ändert auch der Rückzug der USA aus TPP nichts.

Asien lässt sich nicht beirren. Während die Europäische Union wegen des anstehenden Brexits einen grösseren Stresstest durchläuft und die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump den Rückzug aus dem nordamerikanischen Wirtschaftsverbund Nafta anstreben, schreitet in der aufstrebenden Region Asien-Pazifik die Marktintegration weiter voran.

Das zeigten in den vergangenen Tagen gleich mehrere Veranstaltungen, so etwa das Jahrestreffen des Verbands Südostasiatischer Staaten (Asean) in Vietnam oder der kurz darauf folgende Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in den Philippinen.

Dass sich der Freihandel gerade in Asien grosser Beliebtheit erfreut, ist kein Zufall, ist diese Region doch der grosse Gewinner der Globalisierung. Das Volumen der asiatischen Exporte hat sich seit der Jahrtausendwende mehr als vervierfacht. Keine andere Volkswirtschaft der Welt hat davon mehr profitiert als China, das mittlerweile der wichtigste Handelspartner von über 120 Staaten ist.