Thailand: Masseusen vor koreanischen Sexnetzwerken gewarnt

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Bangkok – Die Sondereinheit der Polizei (DSI) warnte thailändische Masseusen vor der Arbeit als traditionelle Masseusen in Südkorea. Häufig müssen sie sich dort für Sexnetzwerke prostituieren.

DSI-Chef Polizeioberst Paisit Wongmuang sagte, dass in Südkorea das Massieren keine legale Beschäftigung sei, daher sollten sich Thaifrauen vor Kriminellen vorsehen, die sich ganz unschuldig geben und vor allem über soziale Netzwerke versuchen Frauen für die Arbeit in Südkorea anzuwerben.

Angeblich soll eine wachsende Anzahl von Thais nach Südkorea gelockt und dort zur Prostitution gezwungen werden. Paisit sagte, den Frauen würden die Pässe abgenommen, dann beobachtete man sie rund um die Uhr, damit sie nicht flüchteten.

Die südkoreanische Polizei führt gerade Razzien in Massagesalons durch. Sie befreit Prostituierte und hat bislang acht koreanische Mitglieder einer Schleuserbande verhaftet.

Die Polizei weitete die Ermittlungen nach Thailand aus, wo in einer Kooperation mit der DSI sieben Koreaner und drei Thais festgenommen wurden, die ebenfalls zu einem kriminellen Netzwerk gehören sollen.

Abgesehen von Korea gibt es ähnliche Netzwerke in Malaysia, Singapur und dem Nahen Osten.