Nach einem Skandal um Sicherheitschecks beim japanischen Autobauer Nissan wollen Mitglieder der Chefetage Teile ihres Gehalts zurückgeben. Bei einer Pressekonferenz in Yokohama am Freitag entschuldigte sich Firmenchef Hiroto Saikawa für den Skandal, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete.


Saikawa kündigte die freiwillige Gehaltskürzung bis Ende des Haushaltsjahres im März 2018 an, nannte aber keine Details über die Höhe der Rückgabe oder die Betroffenen.


Nissan legte dem zuständigen Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr am Freitag einen Bericht über die mangelhaften Sicherheitschecks vor. Der zweitgrößte japanische Autobauer und Partner von Renault hatte im Oktober zugegeben, dass Inspektionen in seinen japanischen Fabriken von unqualifiziertem Personal vorgenommen wurden. Daraufhin musste Nissan auf dem Heimatmarkt rund 1,2 Millionen Fahrzeuge zurückrufen. Mangelhafte Inspektionen gab es bei Nissan wohl schon seit 1979, sagte Saikawa.


Der Firmenzentrale sei die Wichtigkeit dieser Inspektionen lange Zeit nicht bewusst gewesen, zitierte die Zeitung «Asahi» aus dem Bericht. Saikawa und der Konzernchef von Renault-Nissan, Carlos Ghosn, hatten nach eigenen Angaben keine Informationen über die mangelhaften Sicherheitschecks, hieß es dort weiter. Viele Arbeiter hätten aber gewusst, dass die Praxis gesetzwidrig sei.






Über AdriaMediaGroup:

Seit 1999 bilden Online-Magazine das Fundament unseres Unternehmens. Dank unser regelmäßigen Markt- und Zielgruppenanalysen kennen wir unsere Leserinnen und Leser sehr gut und wissen genau, was diese von unseren Magazinen erwarten. Mit renommierten Nachrichtenagenturen wie dpa und AFP ergänzen wir die uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen aus Politik und Wirtschaft. Stetig entwickeln wir unsere Magazine weiter und kreieren immer wieder neue Online-Magazine, die speziell auf das entsprechende Marktumfeld angepasst sind. Ob das kleine Nischenmagazin, ein Wirtschaftsjournal im Internet oder ein Tageszeitung im Internet. Mit über 45 Millionen Seitenaufrufen pro Monat (quelle: PIWIK September 2016), zeigt sich dass unsere aktuellen Magazine vom Publikum sehr gut angenommen werden. In den 17 Jahren unserer verlegerischen Tätigkeit mussten wir uns bis heute weder einem Abmahnverfahren stellen noch jemals einen Widerruf veröffentlichen. Entgegen anderer Verlage basiert unsere Berichterstattung auf seriöser Recherche und reinen Fakten. Wir sehen in grundsolider Berichterstattung auch heute noch die Zukunft unserer Arbeit.

Die AdriaMediaGroup ist seit 1999 auf dem internationalen Markt tätig. Derzeit publiziert die ADMG auf dem deutschsprachigen Markt über 80 Online-Magazinen aus unterschiedlichsten Themenbereichen. Alle Zeitschriften werden von unserem eigenem Redaktionsteam regelmässig aktualisiert.