Thailand: Konferenz wegen Meeresverschmutzung

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Phuket – Thailand will bis zum Jahr 2021 den Plastikmüll, der häufig im Meer landet, deutlich reduzieren. Dieserhalb wird in Phuket am 22. und 23. November eine Konferenz stattfinden.

Jatuporn Burupat, der Chef der Marinebehörde, zitierte eine Studie von 2010 über 192 Länder, wonach Thailand an sechster Stelle steht, was die Produktion von Plastikmüll betrifft. Der Müll landet oft im Meer, bildet dort sogenannte Müllinseln, wird an Land gespült und verdreckt die Traumstrände.

An erster Stelle steht China, gefolgt von Indonesien, den Philippinen, Vietnam und Sri Lanka. Hinter Thailand kommen die Länder Ägypten, Malaysia, Nigeria und Bangladesch.

Da auf den vorderen Plätzen viele Länder der ASEAN-Staatengemeinschaft liegen, sei es wichtig, einen gemeinsamen ASEAN-Managementplan auszuarbeiten, sagte Japuporn.

Er gab zu, dass die Nachrichten über verschmutzte Strände oder Müllinseln vor Thailand keine Übertreibung seien. Auf der Konferenz soll nach Lösungswegen gesucht werden, wie die Müllberge, die ins Meer gelangen, abgebaut werden können.