Die Kritik des US-Präsidenten am Regime hat die nordkoreanische Staatszeitung zu einem Kommentar bewogen: Trump sei von den Koreanern zum Tod verurteilt worden.


Trump verdient Todesurteil


Nordkorea hat seine Verbalattacken gegen US-Präsident Donald Trump fortgesetzt. Unter Anspielung auf die Kritik Trumps an der nordkoreanischen Führung kommentierte die offizielle Zeitung «Rodong Sinmun» am Mittwoch, dass Trump das Todesurteil verdiene.


Das Blatt, das Trump als «alten Sklaven des Geldes» bezeichnete, warf ihm vor, die Würde der obersten Führung von Machthaber Kim Jong Un verletzt zu haben. «Er sollte wissen, dass er ein scheusslicher Verbrecher ist, der von den Koreanern zum Tod verurteilt wurde.»


China schickt Sondergesandten


China wird Ende der Woche einen Sonderbeauftragten nach Nordkorea entsenden. Der Sondergesandte von Präsident Xi Jinping, Song Tao, werde am Freitag nach Pyongyang reisen, um dort über den Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas zu sprechen, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch, ohne weitere Angaben zu machen. Der Parteitag war vergangenen Monat in Peking abgehalten worden.


Die Ankündigung erfolgte unmittelbar nach dem Ende der Asienreise von US-Präsident Donald Trump, der sich im Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm um weitere Unterstützung bemüht hatte. In Peking hatte Trump die Hoffnung geäussert, dass China im Atomkonflikt mit Nordkorea «schneller und effektiver als sonst irgendwer mit diesem Problem umgehen» werde.


Xi hat Kim nie getroffen


China gilt als einziger Verbündeter Nordkoreas. Am Sonntag hatte Trump erklärt, China sei zu einer Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea bereit. Dies habe Präsident Xi Jinping zugesagt. Xi selbst hat Nordkoreas Führer Kim Jong-un bislang nie getroffen. Als letzter Regierungsvertreter reiste im Oktober 2016 Chinas Vize-Aussenminister Liu Zhenmin nach Nordkorea.


In den vergangenen Monaten hatten sich die Spannungen zwischen Washington und Pyongyang massiv verschärft. Nordkorea hatte Anfang September seinen sechsten und bisher gewaltigsten Atomwaffentest vorgenommen. Nach eigenen Angaben testete das Land eine Wasserstoffbombe. Zudem testete Pyongyang in den vergangenen Monaten mehrfach Mittelstreckenraketen.






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