In einer gemeinsamen Erklärung betonen US-Präsident Trump und der philippinische Staatschef Duterte die Bedeutung der Menschenrechte. Unklar ist allerdings, ob überhaupt über das Thema gesprochen wurde.


„Die Menschenrechte und die Würde des menschlichen Lebens sind essenziell“, heißt es in der Erklärung, die nach dem Treffen von Donald Trump und Rodrigo Duterte am Rande des Asean-Gipfels in Manila veröffentlicht wurde. Beide Präsidenten hätten die Bedeutung der Menschenrechte auch bei ihrem Zweiergespräch am Montag betont. Zuvor hatte es genau in diesem Punkt widersprüchliche Angaben gegeben.


Trumps Sprecherin Sarah Sanders behauptete, das Thema sei „kurz“ zur Sprache gekommen. Dutertes Sprecher Harry Roque wiederum erklärte, es sei überhaupt nicht über Menschenrechte gesprochen worden, auch nicht über Tötungen ohne gesetzliche Grundlage.


Kritik am „Krieg gegen Drogen“


Doch auch Kanadas Premier Justin Trudeau will in Manila mit Duterte über das Thema gesprochen haben. Trudeau erklärte bei einer Pressekonferenz in Manila, die kanadischen Regierungen fühlten sich seit jeher dazu verpflichtet, mit ihren Partnern offen über die Einhaltung von Gesetzen und Menschenrechtsthemen zu sprechen. Also habe er dies auch mit Duterte getan. Der philippinische Präsident sei für seine Meinung „empfänglich“ gewesen.


Duterte steht international wegen seines harten Kurses gegen Drogenhändler und Süchtige in der Kritik. Seit seinem Amtsantritt im Juni 2016 wurden mehr als 13.000 angebliche Drogenkriminelle von Polizei und Todesschwadronen erschossen.






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