Ein nordkoreanischer Soldat hat es über die Grenze nach Südkorea geschafft. Laut dem Verteidigungsministerium in Seoul wurde er bei der Flucht angeschossen.


Die Grenze zwischen Nordkorea und Südkorea ist hermetisch abgeriegelt. Nun ist einem nordkoreanischen Soldaten offenbar trotz Schusswunden die Flucht über die streng bewachte innerkoreanische Grenze gelungen.


Der Soldat sei bei der Flucht nach Südkorea im Grenzort Panmunjom von nordkoreanischen Grenzposten angeschossen worden, teilte ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums mit.


Aus dem weitgehend abgeschotteten Norden der koreanischen Halbinsel fliehen jedes Jahr zahlreiche Menschen vor Hunger und Unterdrückung. In den meisten Fällen fliehen Nordkoreaner über die Grenze nach China. Viele von ihnen gelangen über dritte Länder nach Südkorea.


Nachdem der Soldat es über die Grenze geschafft habe, sei er von südkoreanischen Soldaten gefunden und dann mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Er sei an der Schulter und am Ellenbogen verletzt worden. Wie schwer die Verletzungen sind, war zunächst unklar.


Der Soldat entfernte sich den Angaben zufolge von einem Posten auf nordkoreanischer Seite in Panmunjom, das innerhalb der demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen beiden Ländern liegt. Es ist der einzige Ort an der über 240 Kilometer langen und vier Kilometer breiten Pufferzone, an dem sich Soldaten beider Länder direkt gegenüberstehen.






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