Bangkok – Die Anzahl der Verkehrstoten ist innerhalb eines Jahres stark angestiegen. Inzwischen wird davon ausgegangen, dass Thailand in Bezug auf Verkehrsunfälle das gefährlichste Land der Welt werden könnte.
Experten der Straßenverkehrssicherheit enthüllten, dass letztes Jahr 22.356 Menschen bei Verkehrsunfällen starben. Das sind 2877 mehr als 2015. Da waren es 19.479.


Bislang gilt Thailand wegen der vielen Verkehrstoten nach Libyen als das zweitgefährlichste Land der Welt, was das Unfallrisiko im Straßenverkehr betrifft. Jetzt könnte es Libyen überholen.


Die Experten machen die „zig Millionen“ Fahrer als Ursache aus, die sich nicht an die Straßenverkehrsordnung halten. Die Zukunft sehe düster aus, weil das Budget für die Verkehrspolizei gering sei, die kaum das gefährliche Fahrverhalten der thailändischen Öffentlichkeit sanktionieren könne.


Statistisch gesehen ist Rayong die gefährlichste Provinz, gefolgt von Sa Kaew, Chonburi, Chantaburi, Nakorn Nayok und Prachinburi. In Bangkok ist es am sichersten, gefolgt von Yala, Mae Hong Son, Satun, Amnat Charoen und Pattani.


Drei Viertel der Verkehrstoten sind Männer, die meisten in der Altersgruppe zwischen 15 und 29 Jahren. 45 Prozent der Verkehrstoten fuhren Motorrad, fünf Prozent waren Fußgänger und ein Prozent Fahrradfahrer.


Die Experten wiederholten die hohe Zahl von Verletzten im Straßenverkehr: Etwa eine Million Menschen wurden 2016 dieserhalb in Krankenhäusern behandelt. Der wirtschaftliche Schaden wird jährlich auf 500 Milliarden Baht geschätzt.


Die Kampagnen der Regierung funktionierten nicht, hieß es, zudem würden internationale Organisationen die Zahlen wohl aufnehmen, und es wäre keine Überraschung, wenn Thailand dann in Bezug auf den Straßenverkehr als gefährlichstes Land der Welt gilt.






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