Nordkorea reagiert mit scharfer Kritik auf die Reise von Donald Trump nach Asien. Der US-Präsident bettele regelrecht um einen Atomkrieg. Zeitgleich haben die USA gemeinsam mit Südkorea ein Seemanöver gestartet.


In einer Reaktion auf die derzeitige Asienreise von Donald Trump hat Nordkorea den US-Präsidenten als „Kriegshetzer“ bezeichnet. Vor dem Hintergrund des Konflikts um das nordkoreanische Atomprogramm warf das Außenministerium in Pjöngjang Trump vor, „um einem Atomkrieg auf der koreanischen Halbinsel gebettelt zu haben“.


In den vergangenen Monaten hatten sich die Spannungen in der Region deutlich verschärft, nachdem Nordkorea mehrfach Raketen getestet und damit gegen Uno-Resolutionen verstoßen hatte.


„Zerstörer des Weltfriedens“


Während seiner Asien-Reise habe Trump seine wahre Natur als „Zerstörer des Weltfriedens und der Stabilität“ gezeigt, hieß es in der Erklärung Pjöngjangs. Nordkorea werde seine Pläne zum Aufbau einer Atomstreitmacht beschleunigen. Das Ministerium beschuldigte Trump zugleich, lediglich eine „Geschäftsreise“ unternommen zu haben, um die amerikanische Verteidigungsindustrie zu bereichern. Die Erklärung wurde von nordkoreanischen Staatsmedien veröffentlicht.


Trotz der Beschuldigungen fiel die Reaktion des diplomatisch isolierten Landes nach Ansicht von Beobachtern eher moderat aus. Trump hatte bei einem Besuch in Seoul deutliche Warnungen an die Adresse Nordkoreas gerichtet, den Konflikt aber nicht weiter angeheizt.


Unterdessen begannen die Streitkräfte der USA und Südkoreas nach Angaben Seouls östlich der koreanischen Halbinsel ein gemeinsames Seemanöver, an dem sich auch drei US-Flugzeugträger beteiligen sollen.


Das viertägige Seemanöver mit den USA soll nach Angaben der südkoreanischen Streitkräfte dazu beitragen, die Abschreckung gegen die Bedrohungen Nordkoreas zu verbessern. Die US-Marine hatte zuvor angekündigt, dass Kampfgruppen der Flugzeugträger „USS Ronald Reagan“, der „USS Nimitz“ sowie der „USS Theodore Roosevelt“ vom 11. bis zum 14. November in „internationalen Gewässern“ des westlichen Pazifiks ein Manöver zur gemeinsamen Koordination durchführen würden.


Das Manöver soll unter anderem Luftabwehrübungen und die Seeraumüberwachung umfassen. Nach Angaben Südkoreas nehmen sieben südkoreanische Marineschiffe einschließlich Zerstörern und Begleitschiffen daran teil.






Über AdriaMediaGroup:

Seit 1999 bilden Online-Magazine das Fundament unseres Unternehmens. Dank unser regelmäßigen Markt- und Zielgruppenanalysen kennen wir unsere Leserinnen und Leser sehr gut und wissen genau, was diese von unseren Magazinen erwarten. Mit renommierten Nachrichtenagenturen wie dpa und AFP ergänzen wir die uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen aus Politik und Wirtschaft. Stetig entwickeln wir unsere Magazine weiter und kreieren immer wieder neue Online-Magazine, die speziell auf das entsprechende Marktumfeld angepasst sind. Ob das kleine Nischenmagazin, ein Wirtschaftsjournal im Internet oder ein Tageszeitung im Internet. Mit über 45 Millionen Seitenaufrufen pro Monat (quelle: PIWIK September 2016), zeigt sich dass unsere aktuellen Magazine vom Publikum sehr gut angenommen werden. In den 17 Jahren unserer verlegerischen Tätigkeit mussten wir uns bis heute weder einem Abmahnverfahren stellen noch jemals einen Widerruf veröffentlichen. Entgegen anderer Verlage basiert unsere Berichterstattung auf seriöser Recherche und reinen Fakten. Wir sehen in grundsolider Berichterstattung auch heute noch die Zukunft unserer Arbeit.

Die AdriaMediaGroup ist seit 1999 auf dem internationalen Markt tätig. Derzeit publiziert die ADMG auf dem deutschsprachigen Markt über 80 Online-Magazinen aus unterschiedlichsten Themenbereichen. Alle Zeitschriften werden von unserem eigenem Redaktionsteam regelmässig aktualisiert.