Der Handel zwischen Russland und Japan hat in den ersten acht Monaten des Jahres um 17 Prozent zugenommen, sagte der russische Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin. Der Minister traf mit seinem japanischen Amtskollegen in Vietnam zusammen.


„Es gibt Wirtschaftsindikatoren, die zeigen, dass sich die russisch-japanischen Beziehungen in eine positive Richtung entwickeln“, sagte der russische Minister bei einem Treffen mit Hiroshige Seko, Japans Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie, in Vietnam.


Der Beginn des Jahres war vielleicht nicht so gut, aber in den ersten acht Monaten beträgt das Wachstum des Handelsumsatzes nach unseren Daten insgesamt 17 Prozent.


Seko sagte, dass kleine und mittlere russische Unternehmen in den vergangenen anderthalb Jahren hervorragende Ergebnisse erzielt haben. „Die Privatwirtschaft unserer Länder hat hundert Dokumente unterschrieben, etwa 40 Prozent der Beteiligten haben später Verträge unterzeichnet“, sagte der japanische Minister. Nächstes Jahr werden Russland und Japan ein interkulturelles Jahr abhalten.
Gemeinsame wirtschaftliche Nutzung der Kurilen als Lösungsansatz


Beide Länder haben in den letzten Jahren versucht, trotz territorialer Auseinandersetzungen um die Kurilen-Inseln wirtschaftliche Beziehungen aufzubauen. Japan hofft nach wie vor, die nach dem Zweiten Weltkrieg verlorenen Gebiete zurückerlangen zu können. Russland wies die wiederholt formulierten japanischen Forderungen zurück.


Unterdessen haben sich Russland und Japan darauf geeinigt, den Tourismus in den umstrittenen Gebieten zu entwickeln. Seit August hat Russland japanischen Staatsbürgern, die mit der Fähre aus Hokkaido in Sachalin ankommen, erlaubt, 72 Stunden ohne Visum im Land zu verbringen. Außerdem planen beide Länder, die Fischerei, den Tourismus, den Gesundheitssektor und die Ökologie auf den Kurilen auszubauen.


Moskau schlug auch vor, eine Straßen- und Eisenbahnbrücke von Sachalin nach Hokkaido zu bauen, die beide Länder miteinander verbinden würde.






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