Diese Ankündigung kommt einem Erdbeben in der Smartphone-Welt gleich: Erstmals eröffnet der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi einen Shop in Europa. Das Flaggschiff von Xiaomi könnte technisch mit Apple und Samsung mithalten, kostet aber nur die Hälfte. Doch noch viele weitere Gadgets und Geräte sollen den europäischen Markt erobern.


Harter Schlag gegen Apple & Samsung? China-Smartphones fluten den Markt


Smartphones des chinesischen Herstellers Xiaomi sind in Deutschland nicht oder nur sehr schwer zu bekommen – und trotzdem äußerst beliebt. So wie laut Xiaomi in ganz Europa. In Spanien eröffnet Xiaomi an diesem Mittwoch daher die beiden ersten offiziellen Shops und will den europäischen Smartphone-Markt revolutionieren. Das Flaggschiff aus China könnte es vermutlich mühelos mit Apple und Samsung aufnehmen, doch das ist noch längst nicht alles: Auch eine Settop-Box, einen Fitness-Tracker, eine Action-Kamera und einen Elektro-Scooter sind zur Eröffnung mit am Start. Ganz zu schweigen vom Gadget-Sortiment wie Powerbanks und Kopfhörer. Auch in Deutschland sollen in den nächsten Wochen tausende Geräte in die Geschäfte kommen.


Zunächst gibt es zwar nur zwei Shops in Madrid, doch über andere Vertriebswege will Xiaomi nun auch in Deutschland Fuß fassen – vorerst über einen spanischen Online-Shop und Amazon. Kooperationen mit großen Warenhäusern stehen ebenfalls schon fest: Media Markt wird die Smartphones und Gadgets in seinen Geschäften und auch im Online Shop vertreiben. Weitere Ketten wie Carrefour und Phone House (Mobilfunkanbieter Drillisch) sind ebenfalls mit dabei.


Im Gespräch mit dem US-Magazin The Verge erklärte Wang Xiang, bei Xiaomi für den internationalen Vertrieb zuständig: „Wir haben sehr viele Kunden in Spanien, Großbritannien, Deutschland und Italien. Aber wir wissen nicht einmal, wo die Kunden unsere Smartphones gekauft haben“. Hintergrund ist, dass es in Europa keinen offiziellen Verkauf der Xiaomi-Smartphones gibt. Allerdings bietet der chinesische Onlineshop AliExpress verschiedene Xiaomi-Modelle an -auch für Kunden in Deutschland.


Wang Xiang betont, man wolle zunächst die Bedürfnisse der Kunden in Europa ausloten. Zunächst gilt es also, Erfahrungen in Spanien zu sammeln, dann steht auch einer Expansion in weiteren europäischen Ländern nichts mehr im Weg.






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