Die südkoreanische Polizei hat eine neue Strategie gegen Spannervideos entwickelt.


Mit ihrem eigenen “Porno” will sie gegen den Trend vorgehen: In dem Video der südkoreanischen Polizei ist zunächst ein Mädchen zu sehen, das sich in einer Umkleidekabine auszieht.


Jemand filmt sie offenbar heimlich aus der benachbarten Kabine. In der nächsten Einstellung dreht sich die junge Frau um und blickt direkt in die Kamera, ihr Gesicht ist weiß und ähnelt einem Gespenst, ihre Augen funkeln böse.


Auf dem Bildschirm erscheint der Schriftzug: “Du könntest derjenige sein, der sie in den Suizid treibt”. Dann warnt die Polizei, dass sie die Plattform, auf der das Video zur Verfügung steht, überwacht.


Den Film mit dem Namen Fitting Room (Umkleidekabine) hat die Polizei auf verschiedene Pornoseiten gestellt – und so zahlreiche Spanner ausgetrickst: Zwischen dem 17. und 31. Oktober wurde der Fake-Porno rund 26.000 Mal downgeloaded.


Der Film soll die Spanner abschrecken.


Wer in Südkorea pornografische Filmchen dieser Art, etwa mit versteckten Kameras unter Röcken oder Kleidern, filmt oder verbreitet, macht sich strafbar und kann mit einem Bußgeld von bis zu 10 Millionen südkoreanischer Won (7.700 Euro) belegt werden.


Die voyeuristischen Videos, die mit versteckten Kameras auf Damentoiletten, in Umkleidekabinen, unter Restauranttischen oder in Fahrstühlen entstehen, sind ein regelrechter Trend in Südkorea.


In der Hauptstadt Seoul spürt eine eigens von der Regierung eingesetzte Truppe die versteckten Mini-Kameras in öffentlichen Toiletten auf.






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