Bangkok – Die Armee hat sich gegen Vorwürfe verteidigt, wonach es nicht statthaft sein soll, Wehrpflichtige in den Häusern von Offizieren als Diener oder Haushaltshilfen einzusetzen.


Laut Armee sind die Wehrpflichtigen mit dieser Aufgabe, die mit der Landesverteidigung eher nichts zu tun hat, einverstanden. Außerdem gebe es laut Armee weniger Soldaten-Haushaltshilfen als früher.


Nachdem mehrere Fälle bekannt wurden, in denen Wehrpflichtige wegen mutmaßlich schlechter Hausarbeit von ihren Vorgesetzten bestraft wurden, zeigte sich die Öffentlichkeit besorgt über diese Praxis.


Die Nationale Menschenrechtskommission (NHRC) rief die Armee dazu auf, davon Abstand zu nehmen, Wehrpflichtige zur Hausarbeit in Häusern von Offizieren heranzuziehen.


Die stellvertretende Armeesprecherin Oberst Sirichan Ngathong sagte, dass Wehrpflichtige ihr Einverständnis geben müssten, bevor sie zur Hausarbeit abkommandiert würden.


Armeesprecher Oberst Winthai Suvaree erklärte, dass die meisten Häuser der Vorgesetzten innerhalb von Kasernen gelegen seien. Die Wehrpflichtigen, die in diesen Häusern arbeiten, könnte man nicht Soldatendiener nennen. Sie arbeiteten zwar für ihre Vorgesetzten, seien aber immer noch im Dienst.


Wehrpflichtige erhalten ein durchschnittliches Monatsgehalt von 10.000 Baht. Die in Haushalten arbeitenden Wehrpflichtigen können sich etwas hinzuverdienen, aber hier handelt es sich lediglich um Trinkgelder, wenn ihre Vorgesetzten zufrieden waren.


Die Offiziere sparen demnach das Geld für Haushaltshilfen. Dass es sich daher um eine Form von Korruption handelt, wurde von der NHRC nicht moniert.






Über AdriaMediaGroup:

Seit 1999 bilden Online-Magazine das Fundament unseres Unternehmens. Dank unser regelmäßigen Markt- und Zielgruppenanalysen kennen wir unsere Leserinnen und Leser sehr gut und wissen genau, was diese von unseren Magazinen erwarten. Mit renommierten Nachrichtenagenturen wie dpa und AFP ergänzen wir die uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen aus Politik und Wirtschaft. Stetig entwickeln wir unsere Magazine weiter und kreieren immer wieder neue Online-Magazine, die speziell auf das entsprechende Marktumfeld angepasst sind. Ob das kleine Nischenmagazin, ein Wirtschaftsjournal im Internet oder ein Tageszeitung im Internet. Mit über 45 Millionen Seitenaufrufen pro Monat (quelle: PIWIK September 2016), zeigt sich dass unsere aktuellen Magazine vom Publikum sehr gut angenommen werden. In den 17 Jahren unserer verlegerischen Tätigkeit mussten wir uns bis heute weder einem Abmahnverfahren stellen noch jemals einen Widerruf veröffentlichen. Entgegen anderer Verlage basiert unsere Berichterstattung auf seriöser Recherche und reinen Fakten. Wir sehen in grundsolider Berichterstattung auch heute noch die Zukunft unserer Arbeit.

Die AdriaMediaGroup ist seit 1999 auf dem internationalen Markt tätig. Derzeit publiziert die ADMG auf dem deutschsprachigen Markt über 80 Online-Magazinen aus unterschiedlichsten Themenbereichen. Alle Zeitschriften werden von unserem eigenem Redaktionsteam regelmässig aktualisiert.