Der E-Autobauer Tesla hat einem Zeitungsbericht zufolge die Weichen für ein Werk in China gestellt. Der Konzern habe sich mit der Stadtverwaltung von Shanghai auf entsprechende Pläne geeinigt, schrieb das „Wall Street Journal“ in seiner Montagausgabe unter Berufung auf eingeweihte Kreise.


Die erste Tesla-Fabrik außerhalb der USA soll demnach in einer Freihandelszone Shanghais entstehen und die Firma von Tech-Milliardär Elon Musk so strategisch günstig für den riesigen chinesischen Markt positionieren.


Ein Tesla-Sprecher wiederholte lediglich, dass die China-Pläne bis Jahresende „klar definiert“ würden. Das Unternehmen hatte im Juni schon bekanntgegeben, mit den Behörden in Shanghai zu verhandeln. Ein Werk in der Industriemetropole würde Tesla nicht nur eine günstige Produktionsbasis in China verschaffen. Es würde den Hersteller zugleich in eine gute Ausgangslage bringen, um vom prognostizierten Boom des jetzt schon weltgrößten Markts für E-Autos zu profitieren.


Allerdings könnte die Expansion für Gegenwind aus Washington sorgen – die Regierung von Donald Trump fordert von der heimischen Auto-Industrie mehr Jobs und Investitionen in den USA und betrachtet China als größten handelspolitischen Gegenspieler.


Dem Bericht des „Wall Street Journal“ nach ist Tesla der erste ausländische Autohersteller, der eine Fabrik in komplettem Eigenbesitz in Shanghai bauen darf. Auf die dort produzierten Autos werde aber dennoch die in China geltende Importsteuer in Höhe von 25 Prozent fällig.






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