Toronto (Reuters) – Eine nordkoreanische Hackergruppe steht nach Einschätzung von Internet-Sicherheitsexperten hinter einem Cyber-Bankraub in Taiwan.


Es handle sich um die Gruppe “Lazarus”, die auch für den 81-Millionen-Dollar-Diebstahl bei der Zentralbank von Bangladesch verantwortlich sei, sagte Adrian Nish von der britischen Cyber-Sicherheitsfirma BAE Systems am Montag. Es sei mit weiteren Angriffen zu rechnen. “Sie werden nicht einfach verschwinden. Sie haben die Mittel aufgebaut. Sie werden immer wieder zurückkehren”, sagte Nish.


Der Angriff galt der taiwanischen Far Eastern International Bank. Hacker wollten um die 60 Millionen Dollar stehlen, bis auf 500.000 Dollar habe die Bank das Geld aber sicherstellen können. Nach früheren Angaben von BAE hatte Lazarus auch versucht, Geld von Banken in Mexiko und Polen zu stehlen, es gebe aber keine Anzeichen dafür, dass es gelungen sei. Nach dem Bankraub von Bangladesch im vergangenen Jahr haben die Geldhäuser sowie der Zahlungsdienstleister Swift ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.


Es wird seit längerem vermutet, dass die Regierung in Pjöngjang hinter der Gruppe Lazarus steckt. Experten zufolge hat Nordkorea seine Online-Hacking-Fähigkeiten verstärkt, um an harte Devisen zu kommen. Wegen des Atomwaffen- und Raketenprogramms ist das Land mit internationalen Sanktionen belegt.






Über AdriaMediaGroup:

Seit 1999 bilden Online-Magazine das Fundament unseres Unternehmens. Dank unser regelmäßigen Markt- und Zielgruppenanalysen kennen wir unsere Leserinnen und Leser sehr gut und wissen genau, was diese von unseren Magazinen erwarten. Mit renommierten Nachrichtenagenturen wie dpa und AFP ergänzen wir die uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen aus Politik und Wirtschaft. Stetig entwickeln wir unsere Magazine weiter und kreieren immer wieder neue Online-Magazine, die speziell auf das entsprechende Marktumfeld angepasst sind. Ob das kleine Nischenmagazin, ein Wirtschaftsjournal im Internet oder ein Tageszeitung im Internet. Mit über 45 Millionen Seitenaufrufen pro Monat (quelle: PIWIK September 2016), zeigt sich dass unsere aktuellen Magazine vom Publikum sehr gut angenommen werden. In den 17 Jahren unserer verlegerischen Tätigkeit mussten wir uns bis heute weder einem Abmahnverfahren stellen noch jemals einen Widerruf veröffentlichen. Entgegen anderer Verlage basiert unsere Berichterstattung auf seriöser Recherche und reinen Fakten. Wir sehen in grundsolider Berichterstattung auch heute noch die Zukunft unserer Arbeit.

Die AdriaMediaGroup ist seit 1999 auf dem internationalen Markt tätig. Derzeit publiziert die ADMG auf dem deutschsprachigen Markt über 80 Online-Magazinen aus unterschiedlichsten Themenbereichen. Alle Zeitschriften werden von unserem eigenem Redaktionsteam regelmässig aktualisiert.