83 Tote nach Überschwemmungen in Vietnam

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Anwohner beobachten ein Auto, dass am 13.10.2017 in Hanoi (Vietnam) über eine überflutete Straße fährt. In Vietnam ist die Zahl der Toten bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen auf 54 gestiegen. Ausgelöst hatten die Überschwemmungen im Norden und Zentrum des südostasiatischen Landes tagelange heftige Unwetter. (zu dpa "Zahl der Toten bei Hochwasser in Vietnam steigt auf 54" vom 13.10.2017 ) Foto: Hieu Dinh/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Vietnam kämpft seit mehreren Tagen mit Überschwemmungen und Erdrutschen. 83 Menschen sind bislang getötet worden, 21 weitere werden vermisst. Für Dienstag erwarten die Meteorologen erneut schwere Regenfälle.

In Vietnam haben Retter die Leichen von weiteren Überschwemmungstoten geborgen. Damit stieg die Zahl der Todesopfer durch das Hochwasser im Zentrum und Norden des Landes auf 83, wie die Behörden des südostasiatischen Landes am Dienstag mitteilten. 21 Menschen werden noch vermisst. Die meisten Opfer – 33 – stammen aus der Provinz Hoa Binh.

Für Dienstag befürchten die Meteorologen erneut schwere Regenfälle, da sich das tropische Tiefdruckgebiet „Khanun“ auf die Region zubewegt. Sturm „Khanun“ hatte sich am Montagabend zu einem Tiefdruckgebiet abgeschwächt. Die Behörden wiesen die Besatzungen von etwa 80 000 Fischkuttern in der Region an, im Hafen zu bleiben oder gefährliche Gebiete im Südchinesischen Meer zu meiden.

Ausgelöst hatte die Überschwemmungen und Erdrutsche vergangene Woche ein tropisches Tiefdruckgebiet, dass mit starkem Regen über die Region hinweggezogen war. Zehntausende Tiere ertranken, mehr als 30 000 Häuser standen unter Wasser. Mehrere Bezirke sind noch von der Umwelt abgeschnitten.

(dpa)