Weil seine Gegner, darunter die kommunistischen Rebellen, die Oligarchen und die CIA, die Philippinen destabilisieren wollen, droht Präsident Duterte mit der Errichtung einer Revolutionsregierung.


Präsident Rodrigo Duterte sagte angesichts der Bemühungen seiner Gegner, die Philippinen ins Chaos zu stürzen, im Staatsfernsehen: „Wenn ich eine revolutionäre Regierung ausrufe, werdet ihr alle verhaftet. Ich drohe nicht nur“. Und weiter: „Wenn ich denke, dass ihr die Regierung übernehmen wollt, ihr die Regierung destabilisiert, dann passt auf.“ Dabei nannte er die Kommunistische Partei der Philippinen samt ihres bewaffneten Arms, die Elite und die CIA als jene, die versuchen seine Administration zu bekämpfen.


„Ich wurde vom Volk gewählt“, so Duterte weiter. Wenn er sehe, dass das Land vor die Hunde gehe, „werde ich eine revolutionäre Regierung ausrufen“. Diese solle fünf Jahre lang regieren. Für ihn ist klar, dass die Menschen gerade für ihn stimmten, weil er im Gegensatz zu den restlichen (Establishment-)Kandidaten für eine Veränderung des Landes steht, dass er gewählt wurde weil die Menschen ein „weiter so“ einfach nicht mehr wollten. Und wenn man seine Umfragewerte betrachtet, sieht man: er hat immer noch einen großen Rückhalt in der Bevölkerung.


Wo man derzeit auch hinblickt: Quer durch das ganze Land versuchen kleinere oppositionelle Gruppen mit diversen Aktionen die Philippinen zu destabilisieren und die Administration von Präsident Duterte zu sabotieren. Hierbei handelt es sich vorwiegend um die Nutznießer der liberalen Vorgängeradministration, welche die weitläufige Korruption duldete und teilweise auch in Drogengeschäfte involviert war, wie die Ermittlungen der letzten Monate zeigten.


Die Bemühungen von Präsident Rodrigo Roa Duterte, teils mit harten und umstrittenen Maßnahmen, das größte christlich geprägte Land Asiens voranzubringen, stoßen bei den bislang regierenden oligarchischen Eliten auf Ablehnung – immerhin sind sie es, die von der herrschenden Ausbeutung der Massen am meisten profitieren. Auch die katholische Kirche, die in dem verarmten Land eher als „Anti-Robin-Hood agiert, sich den Eliten anbiederte und eher nach dem Motto verfährt, von den Armen zu nehmen und es den Reichen (nämlich sich selbst) zu geben, opponiert immer wieder die Politik Dutertes, der sich schon öfters gegen sie stellte.


Aber auch die kommunistischen Rebellen, die oftmals als Wegelagerer agieren und insbesondere bei den Bergstämmen Rückhalt finden, machen es ihm nicht leicht. Anstatt den normalen politischen Weg zu gehen und eigene Kandidaten aufzustellen, übt sich die „New People’s Army“ (NPA) in bewaffneten Übergriffen auf Polizei und Militär, sowie auf größere Unternehmen, die entweder die „Revolutionssteuer“ nicht bezahlen wollen, oder aber als ausbeuterisch gelten und die Ureinwohner schlecht behandeln.


Das ganze Land befindet sich in einem Umbruch, der vor allem durch die Wahl Dutertes losgetreten wurde. Er, der ein Präsident für alle Filipinos sein will, versuchte auch den Friedensprozess mit den muslimischen Gruppen auf Mindanao wiederzubeleben – bekam als Dank jedoch während seines Besuchs in Moskau die „Marawi-Krise“ geliefert, von der behauptet wird, dass die CIA die Finger mit im Spiel hat. Die nächsten Monate werden zeigen, wie es nun weitergehen wird.






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