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Bananenrepublik Thailand, Teil 3: Ofo-Fahrradverleih funktioniert nicht

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Phuket – Die Firma Ofo, die in Phuket einen Fahrradverleih betreibt, bedauert, dass einige Thais das Prinzip eines Fahrradverleihs offenbar nicht verstanden haben. Sie betrachten den Drahtesel als persönlichen Besitz.

Trotz guter Rückmeldungen von über 1000 Nutzern, musste der thailändische Chef von Ofo, Noppadon Tujinda, zugeben, dass es eine Reihe von Leuten gibt, die entweder aus Egoismus oder wegen eines Missverständnisses glauben, ihnen würde das ausgeliehene Fahrrad gehören.

So hätten viele Kunden die Fahrräder mit nach Hause genommen, um an Stellen zu fahren, die eigentlich für die Leihfahrräder nicht vorgesehen sind. Teilweise wurden die Fahrräder mit Fahrzeugen oder Motorrädern (Foto) auf Nimmerwiedersehen abtransportiert.

Noppadon wandte sich mit einem Appell an seine Kundschaft: „Ich möchte die Leute daran erinnern, dass die Fahrräder für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Der Verleih ist im ersten Monat gratis, und diese Sonderaktion wird bis Ende des Monats dauern. Nach dem 31. Oktober ist eine kleine Leihgebühr fällig.“

Er beschwerte sich nicht nur darüber, dass sechs Fahrräder in einem Kanal gefunden wurden, sondern vor allem darüber, dass über 100 Fahrräder mit nach Hause genommen wurden und 30 oder 40 Kilometer von den geplanten Einsatzorten entfernt gefahren werden. Wenn Mitarbeiter des Unternehmens die Fahrräder zurückverlangen, sagen die „Kunden“, die Räder seien ein Geschenk des Staates.