Zur Vergabe des Literaturnobelpreises an Kazuo Ishiguro meint die Londoner «Times» am Freitag:


«Der Literaturnobelpreis löst nicht selten einen Meinungsstreit aus. Zudem sind die Auswahlkriterien nicht gerade transparent. Und jene, die – wie V.S. Naipaul das nannte – den „Jackpot knacken“, sind nicht unbedingt bessere Schreiber als Zeitgenossen im selben Genre und der selben Sprache, die jedoch der Aufmerksamkeit der Juroren entgehen. So war der große amerikanische Romanautor Saul Bellow zwar 1976 ein würdiger Preisträger, doch der ebenfalls große amerikanische Romanautor John Updike hat den Preis nie bekommen. Allerdings ist die Vergabe des Nobelpreises 2017 an den britischen Schriftsteller Kazuo Ishiguro keineswegs rätselhaft. Damit wird ein Werk gewürdigt, das inhaltsschwer und zugleich leicht zugänglich ist. (…) Bernard Shaw – ein geneigter, wenngleich scharfzüngiger Preisträger – beschrieb das Preisgeld als einen „Rettungsring, der einem Schwimmer zugeworfen wird, nachdem er das rettende Ufer bereits erreicht hat“. Ishiguro ist tatsächlich längst bekannt und erfolgreich, aber seine Romane sind Meisterwerke der Selbstreflexion. Er verdient diese Ehrung ganz besonders. Und die zusätzlichen Leser, die er dadurch gewinnt, werden durch seine Worte bereichert.»






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