TOKIO (Dow Jones)–Während auf dem chinesischen Kernland sowie in Südkorea aufgrund von Feiertagen der Börsenhandel die ganze Woche ruht, trieben neue Rekordhochs der Wall Street den überwiegenden Teil der asiatischen Börsen am Dienstag an. Besonders fest zeigten sich die Kurse in Tokio und Hongkong. Anleger setzten nach überzeugenden US-Daten auf die USA als Wachstumslokomotive, hieß es auch mit Blick auf die geplante Steuerreform in den USA. Die dadurch steigende Wahrscheinlichkeit für anziehende US-Zinsen schrecke nicht mehr.


Der HSI in Hongkong legte gestützt vom Bankensektor und den Indexschwergewichten um 2,0 Prozent auf 28.117 zu. Da die Börse in der chinesischen Sonderverwaltungszone am Vortag geschlossen blieb, attestierten Händler Nachholbedarf. In Tokio zog der Nikkei-225 um 1,1 Prozent auf 20.614 Zähler an. Einmal mehr trieb der schwache Yen die Aktienkurse in Japan an. Starke US-Konjunkturdaten entfachten Zinserhöhungsfantasien in den USA und beflügelten den Greenback. Dieser kletterte zum Börsenschluss auf 113,14 Yen nach Wechselkursen um 112,87 zur Vortageszeit.


Hongkong von Schwergewichten und Bankenwerten gestützt


In Hongkong gewann das Schwergewicht Geely 12,7 Prozent, nachdem Morgan Stanley das Papier des Automobilkonzerns auf „Overweight“ erhöht hatte. Die ebenfalls schwer gewichteten Tencent legten im Technologiesektor um 2,9 Prozent zu. Nach den überzeugenden US-Daten sei die Karte Konjunkturoptimismus gespielt worden, hieß es. In Tokio waren dank der Yen-Schwäche Exporttitel gesucht: Nissan Motor verteuerten sich um 1,6 Prozent, Toyota um 0,7 Prozent und Mazda um 1,5 Prozent.


Der festere US-Dollar belastete indes den australischen Aktienmarkt, der S&P/ASX-200 büßte 0,5 Prozent ein. Vor allem im Rohstoffsektor ging es gen Süden mit den Kursen, aber auch die Bankenbranche neigte zur Schwäche. Die Dollarstärke drückte auf die Rohstoffpreise. Der australische Dollar gab etwas nach, nachdem die Notenbank das Zinsniveau bestätigt hatte. Zudem zeigte sich die Zentralbank besorgt über das hohe Haushaltsdefizit, das geringe Lohnwachstum und den zuletzt gestiegen Wechselkurs des „Aussie“.


Am japanischen Aktienmarkt zählten Ölwerte nach dem Fall der Ölpreise über Nacht zu den Verlierern. Inpex verbilligten sich um 0,9 Prozent. In Hongkong legten Bankenwerte nach den gesenkten Mindestreserveanforderungen zu. China Construction Bank und ICBC zogen um 6,2 bzw. 7,6 Prozent an. Auch die Titel von Immobilienentwicklern profitierten von den zusätzlichen Mitteln am Kreditmarkt. Evergrande schnellten um 8,6 Prozent empor.






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