Die Manager der japanischen Großindustrie sind so optimistisch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Quartalsumfrage der Bank von Japan unter rund 10 000 Firmen hervorgeht, stieg der darin ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionskonzerne im September um 5 Punkte im Vergleich zum Juni auf plus 22. Ein positiver Index im sogenannten Tankan-Bericht bedeutet, dass die Optimisten in der Mehrheit sind. Die Zahlen bestätigen die Ansicht der BoJ, dass die Wirtschaft moderat wächst.


Allerdings verharrte der Index für die nicht produzierenden Firmen bei plus 23. Die Unternehmen der drittgrößten Volkswirtschaft bleiben bezüglich der weiteren Aussichten vorsichtig und schrauben ihre Investitionspläne für das bis Ende März 2018 laufende Steuerjahr leicht zurück. Auch viele Privathaushalte, deren Konsumausgaben rund 60 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes ausmachen, halten ihr Geld zusammen. Sie warten trotz der wirtschaftlichen Aufschwungphase noch immer auf spürbare Lohnerhöhungen durch die Unternehmen.


Der schwache Yen und eine steigende globale Nachfrage haben den Unternehmen zwar Rekordgewinne beschert, wovon die Haushalte laut Kritikern jedoch noch nicht allzu viel spüren. Die Zahlen der BoJ erfolgen kurz vor Parlamentswahlen am 22. Oktober. Ministerpräsident Shinzo Abe hofft auf einen Wahlsieg, bekommt jedoch unerwartet starke Konkurrenz durch eine neuformierte Opposition unter Führung einer neuen Partei der charismatischen Gouverneurin Tokios, Yuriko Koike.






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