Bangkok – Der Nationalversammlung (NLA) liegt ein Gesetzesentwurf vor, der unter anderem vorsieht, dass Farmer zukünftig für das Bewässern ihrer Felder bezahlen sollen.


Das Gesetz war schon einmal 1992 im Gespräch und ist vom Umweltministerium aus der Schublade geholt worden.


Kaum wurde die Nachricht bekannt, regte sich sofort Widerstand bei den Farmern, deren Repräsentanten und der Phuea Thai Party.


Der ehemalige Generalsekretär der Phuea Thai Party, Chavalit Wichayasut, sagte, der Vorschlag sollte genauso schnell in der Schublade verschwinden wie er hervorgeholt wurde. Die Farmer seien bereits verschuldet und sollten nicht noch mehr finanzielle Lasten tragen müssen.


Samian Hongto vom Netzwerk Zentralebene der Reisfarmer sagte, dieses Gesetz würde den Reisanbau töten.


Der Entwurf liegt zurzeit der Nationalversammlung (NLA) zur Prüfung vor. Abgesehen von Farmern würden wasserintensive Industrien und Unternehmen eine Zusatzgebühr entrichten müssen. Das wären neben Industriebetrieben auch Hotels.


Der Vizevorsitzende der NLA, Peerasak Porjit, merkte sehr schnell, wie sich der Widerstand formiert und stellte klar, dass Farmer mit kleinen Betrieben keineswegs eine Wassersteuer zu entrichten hätten.


„Keine Regierung wird die Ausgaben der Farmer erhöhen“, sagte Peerasak, der offensichtlich auch für zukünftige Regierungen sprach. „Die Ausgaben werden höchstens verringert.“ Peerasak drohte mit seinem Rücktritt, falls es anders kommen sollte.






Über AdriaMediaGroup:

Seit 1999 bilden Online-Magazine das Fundament unseres Unternehmens. Dank unser regelmäßigen Markt- und Zielgruppenanalysen kennen wir unsere Leserinnen und Leser sehr gut und wissen genau, was diese von unseren Magazinen erwarten. Mit renommierten Nachrichtenagenturen wie dpa und AFP ergänzen wir die uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen aus Politik und Wirtschaft. Stetig entwickeln wir unsere Magazine weiter und kreieren immer wieder neue Online-Magazine, die speziell auf das entsprechende Marktumfeld angepasst sind. Ob das kleine Nischenmagazin, ein Wirtschaftsjournal im Internet oder ein Tageszeitung im Internet. Mit über 45 Millionen Seitenaufrufen pro Monat (quelle: PIWIK September 2016), zeigt sich dass unsere aktuellen Magazine vom Publikum sehr gut angenommen werden. In den 17 Jahren unserer verlegerischen Tätigkeit mussten wir uns bis heute weder einem Abmahnverfahren stellen noch jemals einen Widerruf veröffentlichen. Entgegen anderer Verlage basiert unsere Berichterstattung auf seriöser Recherche und reinen Fakten. Wir sehen in grundsolider Berichterstattung auch heute noch die Zukunft unserer Arbeit.

Die AdriaMediaGroup ist seit 1999 auf dem internationalen Markt tätig. Derzeit publiziert die ADMG auf dem deutschsprachigen Markt über 80 Online-Magazinen aus unterschiedlichsten Themenbereichen. Alle Zeitschriften werden von unserem eigenem Redaktionsteam regelmässig aktualisiert.