Zum Ende der Woche halten sich die Anleger in Asien zumeist zurück. In Japan wirkt sich die Geldpolitik auf die Inflation aus. Der Nikkei-Index sank weiter. Auch der Dollarkurs spielt an den Börsen eine Rolle.


Tokio. An der Tokioter Aktienbörse haben sich Anleger wegen der politischen Unsicherheit in Japan zurückgehalten. Der Nikkei-Index sank bis Freitagmittag um 0,25 Prozent auf 20.311 Punkte. Der breiter aufgestellte Topix gab um 0,3 Prozent nach. Investoren konzentrieren sich immer mehr auf die Neuwahl am 22. Oktober. Diese hat Ministerpräsident Shinzo Abe ausgerufen, um seiner Koalition offenbar zu einer weiteren Amtszeit zu verhelfen. Allerdings legt die Partei der prominenten Regierungschefin der Region Tokio, Yuriko Koike, in Umfragen zu.


Gebremst wurden die Kursverluste am Freitag von überzeugenden Wirtschaftsdaten und einem schwächeren Yen, der im Vergleich zum Dollar bei 112,61 stand. Ein Euro kostete 1,1778 Dollar.






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