Im Zuge der Durchsetzung von stärkeren regulatorischen Maßnahmen hat die japanische Finanzaufsicht nun 11 Krypto-Börsen eine offizielle Lizenz erteilt, in dem asiatischen Land zu handeln.


Wie Anfang der Woche berichtet plant Japan, den Handel mit Kryptowährungen ab dem kommenden Monat genauer unter die Lupe zu nehmen. Basis dafür ist ein Gesetz zur Regulierung, das in erster Linie vor Missbrauch digitaler Währungen, etwa durch Geldwäsche-Aktivitäten, schützen sollte. Darüber hinaus wurde mit dem Know-Your-Customer-Grundsatz (KYC) ein Standard gesetzt, der eine jährlich abzuhaltenden Prüfung nach sich zieht. Dasselbe Gesetz hatte damals auch Bitcoin in Japan offiziell zum legalen Zahlungsmittel erklärt.


Laut der Nachrichtenagentur Reuters sind nun die ersten offiziellen Lizenzen an Krypto-Börsen vergeben worden.


Kurz vor Inkrafttreten des Gesetzes kann dies dementsprechend als einer der finalen Schritte dessen Implementierung angesehen werden. Zuvor waren die Anbieter eingehend auf zuvor festgelegte Grundbedingungen geprüft worden. Die genannten 11 Krypto-Börsen erhalten nun also einen legalen Status, der ihnen bescheinigt, auch unter dem neuen Regulierungsgesetz alle Standards zu erfüllen. Demnach ist es ihnen auch weiterhin ohne Auflagen möglich, ihren Geschäften nachzugehen. Neben den 11 nun offiziell anerkannten Krypto-Börsen befinden sich zur Zeit 17 weitere noch in der Prüfungsphase, während 12 weitere die notwendigen Bedingungen nicht haben erfüllen können.


Inmitten der aktuellen Regulierungswelle, die sich bei Japans ostasiatischen Nachbarn China und – seit neuestem auch – Südkorea vor allem in Verboten äußern, scheint der Inselnstaat in seinen Regulierungsmühen bereits einen Schritt weiter zu sein. So trägt das Gesetz ab Oktober dazu bei, den Wildwuchs des japanischen Krypto-Marktes einzudämmen und in geregelte Bahnen zu lenken. Dieser regulatorische Schritt bringt nicht nur Sicherheit und Stabilität in Japans Krypto-Handel, sondern stellt zudem den vermutlich einzigen Weg für die Kryptobranche dar, langfristig nachhaltig zu wachsen. In diesem Sinne kann man nur hoffen, dass andere diesem Beispiel folgen werden – allen voran die Staaten der Region.






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