Bangkok – Die Polizei durchsuchte das Haus der ehemaligen Premierministerin Yingluck Shinawatra in Bangkok. Unterdessen wurde bekannt, dass sie gegen das Urteil des Obersten Gerichts nur persönlich Rechtsmittel einlegen kann.


Ein neues Gesetz, das ab sofort gilt, sieht vor, dass die Rechtsanwälte von verurteilten Politikern keine Berufung einlegen können. Nur die Verurteilten können dies, indem sie persönlich vorsprechen. Dabei würde Yingluck aber ihre Verhaftung riskieren. Gleichzeitig ist durch das neue Gesetz die Verjährungsfrist unterbrochen, so lange Yingluck sich im Ausland aufhält.


Laut Premierminister General Prayuth Chan-ocha hält sich Yingluck in Dubai auf.


Darüber zeigte sich Vizepremierminister General Prawit Wongsuwon sehr zufrieden, der damit die These bestätigte, dass es den Militärs nur recht sein könne, wenn Yingluck nicht im Gefängnis sitzt. General Prawot sagte über ihren Aufenthalt in Dubai: „Das ist gut.“


Thailand hat kein Auslieferungsabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten.


Yingluck war nicht wegen des umstrittenen Reisprogramms zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden, sondern wegen des angeblichen Direktverkaufs von Reis von Regierung an Regierung, der so nie stattgefunden hat.


In ihrem Haus beschlagnahmte die Polizei 19 Gegenstände. Genauere Angaben wurde nicht gemacht.






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