Die UN machen Druck und China zieht nach: Als Folge der Sanktionen gegen Nordkorea ordnet Handelspartner China die Schließung nordkoreanischer Firmen im Land an. Der Countdown für das Ultimatum läuft.


China folgt den schärferen UN-Sanktionen gegen Nordkorea. Wenige Tage nach den Beschlüssen in New York hat Peking Gemeinschaftsunternehmen, auch Joint Ventures mit chinesischen Firmen, mit dem international weitgehend isolierten Land verboten. Das teilte das Handelsministerium in Peking auf seiner Internetseite mit.


Alle solche Unternehmen würden in den nächsten 120 Tagen in China geschlossen, gerechnet ab der jüngsten Sicherheitsratsresolution vom 12. September, so das Handelsministerium. Auch alle Gemeinschaftsunternehmen mit nordkoreanischen Firmen oder Einzelpersonen im Ausland würden aufgelöst. Hierfür wurde allerdings keine Frist genannt.


Ölhahn zugedreht


Diese Maßnahmen sind Teil der Mitte September vom UN-Sicherheitsrat einstimmig beschlossenen Sanktionen gegen Pjöngjang wegen dessen Atom- und Raketenprogramm. Vor wenigen Tagen hatte China bereits angekündigt, einen anderen wesentlichen Teil der Sanktionen umzusetzen: Ab 1. Oktober wird der Export von Ölerzeugnissen nach Nordkorea begrenzt. Zudem wurde ein Einfuhrverbot für Textilien verhängt. Bereits Ende August hatte Peking nordkoreanischen Firmen und Staatsbürgern verboten, neue Unternehmen in China zu gründen.


Indien und Russland als Handelspartner


Ausgelöst wurde die Resolution durch den sechsten und bislang größten Atomwaffentest. Die Sanktionen durch Peking treffen Nordkorea besonders hart: China gilt immer noch als der wichtigste Verbündete Nordkoreas und Handelspartner. Von Nordkoreas Sechs-Milliarden-Deals mit der Welt entfielen 5,5 Milliarden Dollar auf den Import und Export mit China. US-Präsident Donald Trump hatte China wiederholt vorgeworfen, nicht genug Druck auf Pjöngjang auszuüben, damit es sein Atomwaffenprogramm aufgibt. Neben China betreibt Nordkorea noch mit Indien und Russland Handel.






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