Den «Raketenmann» kontert Ri Yong Ho mit dem Wort «Hundegebell». Nordkoreas Aussenminister zeigt sich von Trump unbeeindruckt und äussert Mitleid mit dessen Beratern.


Nordkorea über Trumps Hundegebell


Nordkoreas Aussenminister Ri Yong Ho hat die Rede von US-Präsident Donald Trump vor den Vereinten Nationen als Hundegebell bezeichnet. «Es gibt ein Sprichwort, das lautet: ‚Selbst wenn ein Hund bellt, geht die Parade weiter’», sagte Ri zu Journalisten in New York.


Trump träume, wenn er gedacht haben sollte, «seine Hundegebell-Töne» würden Nordkorea überraschen. Auf die Frage, was er davon halte, dass Trump Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un einen «Raketenmann» genannt habe, sagte Ri: «Mir tun seine Berater leid.»


Ris Äusserungen wurden im Fernsehen übertragen. Sie waren die erste offizielle Reaktion Nordkoreas auf Trumps UNO-Rede. Ri hält sich in New York auf, weil er sich am Freitag an die UNO-Vollversammlung wenden soll.


Verteidigungsminister Mattis


Im Atomstreit mit Nordkorea sagte US-Verteidigungsminister James Mattis am Montag vor Journalisten in Washington: «Es gibt viele militärische Optionen in Abstimmung mit unseren Verbündeten, die wir ergreifen werden, um unsere Verbündeten und unsere eigenen Interessen zu verteidigen.» Details wollte der Pentagon-Chef nicht nennen.


Die Nachfrage, ob dies auch Optionen einschliesse, die die südkoreanische Hauptstadt Seoul nicht stark gefährden, bejahte Mattis allerdings. Ausserdem bestätigte er, dass Washington und Seoul über die Möglichkeit einer Stationierung kleinerer taktischer Atomwaffen in Südkorea gesprochen hätten.


In den USA und Japan laut gewordene Forderungen, die Raketen bei nordkoreanischen Tests abzuschiessen, wies Mattis zurück. Dies sei nicht notwendig, weil sie keine direkte Bedrohung für die USA oder ihre Verbündeten darstellten. Anderenfalls werde es «eine andere Reaktion von uns» geben, versicherte der US-Verteidigungsminister.






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