Nach gut zweiwöchigen Kämpfen in Myanmar haben die islamischen Rohingya-Rebellen einen einseitigen Waffenstillstand ausgerufen. Die Feuerpause solle einen Monat lang gelten, teilten die Aufständischen über Twitter mit.


Das muslimische Malaysia hat die Rohingya-Rebellen jetzt als Flüchtlinge anerkannt, wie am Samstag bekannt wurde. Sie sollen nun in Malaysia aufgenommen werden – nach einem strengen Sicherheitsüberprüfungsprozess der Extremisten herausfiltern soll.


Nach circa zweiwöchigen Kämpfen in Myanmar haben die islamischen Rohingya-Rebellen einen einseitigen Waffenstillstand ausgerufen. Die Feuerpause solle einen Monat lang gelten, teilten die Aufständischen über Twitter mit. Damit sollten Hilfslieferungen für die Not leidenden Menschen in dem nordwestlichen Bundesstaat Rakhine ermöglicht werden.


Die Rebellen riefen alle Verantwortlichen auf, Hilfsgüter in die Region zu liefern. Die Feuerpause soll den Angaben zufolge bis zum 9. Oktober in Kraft bleiben.


Die Wurzeln des Konflikts


Beobachter berichten, der blutige Konflikt habe damit begonnen, dass junge Männer der Rohingya sexuelle Übergriffe auf buddhistische Frauen begangen haben, woraufhin die Dorfgemeinschaften massive Racheakte begingen. 2016 berichtete Reuters bereits über Verbindungen von Saudi-Arabien und Pakistan zum Aufstand der Rohingya-Rebellen.


Das buddhistische Myanmar erkennt acht ethnische Gruppierungen als Staatsbürger an, die muslimischen Rohingya gehören nicht dazu und haben deshalb auch keine Bürgerrechte, wie das Recht auf medizinische Versorgung oder Schulbildung. Myanmar betrachtet die Rohingya als  illegal eingewanderte Bengalesen und versuchte sie ins muslimische Nachbarland Bangladesch abzuschieben. Doch weder Bangladesch noch Australien nahmen die Gruppe als Flüchtlinge auf.


Bangladesh internierte die Rohingya in Lager. Soros verglich daraufhin in einer Rede vor dem norwegischen Nobelinstitut 2015 die Verfolgung der Rohingya mit dem Holocaust.


Das muslimische Malaysia hat die Rohingya-Rebellen jetzt als Flüchtlinge anerkannt, wie am Samstag bekannt wurde. Sie sollen nun in Malaysa aufgenommen werden – nach einem strengen Sicherheitsüberprüfungsprozess, der Extremisten herausfiltern soll.


Der krisengeschüttelte Staat Rakhine in Myanmar war bereits in den 1940er Jahren Schauplatz von blutigen Übergriffen der muslimischen Minderheit auf die buddhistische Bevölkerung. Der Konflikt selbst geht auf das Jahr 1911 zurück. Die Rohingya waren als billige Arbeitskräfte benutzt worden.






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