Das Ziel der neuen Sanktionen des UN-Sicherheitsrates gegen Pjöngjang muss aus chinesischer Sicht eine Wiederaufnahme der Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm sein. Strafmaßnahmen allein könnten das Problem nicht lösen, hieß es am Dienstag in einem Kommentar von Chinas amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua. Die Chancen, dass Nordkorea nach den jüngsten Sanktionen nachgebe, seien «tragisch niedrig», während die Aussichten auf neue Atomversuche und Raketenstarts «hoffnungslos hoch» seien.


Es sei an der Zeit, dass einige Länder, besonders Washington, einen «realistischeren und umfassenderen Ansatz» ergreifen. Das Weiße Haus sei von «strategischer Geduld» unter Präsident Barack Obama zu «strategischer Erdrosselung» mit wachsendem Druck gewechselt. Indem diplomatisches Engagement abgelehnt werden, wiederhole die Regierung von Donald Trump einen «Fehler», der von einem US-Präsidenten zum anderen weitervererbt worden sei, hieß es weiter.


Der Mangel an Vertrauen mache eine Wiederaufnahme der Verhandlungen sehr schwierig. Die USA sendeten «widersprüchliche Signale», hieß es in dem Kommentar. Außenminister Rex Tillerson versichere, dass die USA keinen Regimewechsel anstrebten, und betone friedlichen Druck, während Trump einen Militärschlag andeute. Das Spiel «Guter Bulle, böser Bulle» sei kontraproduktiv. Die USA sollten von der Politik der Isolation zum Dialog umschwenken. Jeder weitere Druck, den Nordkorea nicht aushalten könne, könnte zu einer atomaren Katastrophe führen.






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