Mit seinem neuerlichen Atomwaffentest hat sich Nordkorea scharfer internationaler Kritik ausgesetzt. Das chinesische Außenministerium erklärte am Sonntag seine „entschiedene Ablehnung und scharfe Verurteilung“ des nordkoreanischen Vorgehens. Mit dem Atomwaffentest habe Nordkorea „die umfassende Ablehnung der internationalen Gemeinschaft ignoriert“.


China gilt auf internationaler Ebene als letzter verbliebener Verbündeter Nordkoreas. Die wiederholten Waffentests, mit denen die Führung in Pjöngjang immer wieder gegen Verbote des UN-Sicherheitsrats verstößt, stießen zuletzt aber auch in Peking auf wachsenden Unmut. Im vergangenen Monat stimmte China den neuen scharfen Strafmaßnahmen des UN-Sicherheitsrats zu.


Auch Südkoreas Präsident Moon Jae In kritisierte den Atomwaffentest des Nordens und forderte „die schärfste Bestrafung“ der Regierung in Pjöngjang. Der UN-Sicherheitsrat müsse weitere Sanktionen verhängen, um Nordkorea „vollständig zu isolieren“, sagte der Sicherheitsberater des Präsidenten, Chung Eui Yong, nach einer Dringlichkeitssitzung des Nationalen Sicherheitsrats in Seoul.


Präsident Moon habe in dem Treffen angekündigt, mit dem Verbündeten USA über die Entsendung der „stärksten strategischen Potenziale des US-Militärs“ zu sprechen. Möglicherweise meinte er damit die taktischen Nuklearwaffen, welche die USA 1991 aus Südkorea abgezogen hatten.


Nordkorea hatte zuvor die „erfolgreiche“ Zündung einer Wasserstoffbombe gemeldet. Der Test habe eine „beispiellose Kraft“ entfaltet und sei ein „absoluter Erfolg“ gewesen, berichtete das nordkoreanische Staatsfernsehen. Mit dieser Bombe könne das Land auch eine Langstreckenrakete bestücken, hieß es in dem Bericht.






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