Vietjet wurde durch leicht bekleidete Flugbegleiterinnen berühmt. Um einen neuen Markt zu erschließen, muss sie nun den Bikinis abschwören.


Eigentlich ist Vietjet für Bikinis bekannt. Die vietnamesische Billigfluggesellschaft schafft es immer wieder in die internationalen Medien, weil Flugbegleiterinnen manchmal im Bikini statt in der traditionellen Uniform arbeiten. Die Idee hatte Gründerin und Chefin Nguyen Thi Phuong Thao, als sie auf dem Jungfernflug an ein Strandziel eine Bikini-Tanzshow organisierte. Auch den Kalender von Vietnams Billigairline zieren Models mit wenig Kleidung.


Meistens handelt es sich bei Bikini-Flügen um PR-Veranstaltungen und Sonderflüge. Dennoch hatten diese bei vielen Passagieren dazu geführt, dass sich heimlich erhofften, auch auf ihrer Reise von leichter bekleidete Flugbegleiterinnen anzutreffen. Zumindest auf einer Strecke wird das allerdings nie der Fall sein. Die Airline hat sich verpflichtet, dass die Flugbegleiterinnen auf Flügen nach Indonesien keine Bikinis tragen.


Auch Halal-Essen auf den Flügen


Die Fluggesellschaft will noch in diesem Jahr mit Flügen in die indonesische Hauptstadt Jakarta starten. Doch die Erlaubnis dafür war an eine Bedingung geknüpft. Wie Indonesiens Transportminister Budi Karya Sumadi gegenüber lokalen Medien versichert, habe Vietjet die Kleidungsbestimmungen auf den Flügen nach Jakarta angepasst. «Es wird keine Bikini-Uniformen geben. Ich habe ihnen gesagt, dass wir ein mehrheitlich muslimisches Land sind und uns gegenseitig respektieren müssen», so der Politiker.


Auch Vietjets Verkaufsdirektor Jay L Lingeswara erklärte, dass man alles tun werde, um die Bedürfnisse der Kunden aus Indonesien zu erfüllen. Man plane auch, auf den Flügen nach Jakarta Halal-Essen anzubieten.






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