Chinas Industrie wächst stärker, als viele erwartet hatten. Das beflügelt die asiatischen Börsen und lässt Sorgen wegen der Spannungen mit Nordkorea verblassen. Japans Leitindex klettert auf ein Zwei-Wochen-Hoch.


Tokio/Peking. Positive Konjunkturdaten aus den USA und China haben die asiatischen Börsen beflügelt. Die chinesische Industrie hat im August ihr Wachstumstempo überraschend erhöht. Der Einkaufsmanager-Index für das Verarbeitende Gewerbe stieg um 0,3 auf 51,7 Punkte. Oberhalb von 50 Zählern signalisiert das Barometer Wachstum. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem leichten Rückgang gerechnet.


Die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft legte im ersten Halbjahr um 6,9 Prozent zu, mehr als von vielen Experten erwartet, obwohl die Regierung in Peking Risiken im Finanzsektor reduzieren will und den heiß gelaufenen Immobilienmarkt unter Kontrolle halten muss.


Der 225 Werte umfassende japanische Nikkei-Index ist am Donnerstag auf den höchsten Stand seit zwei Wochen geklettert. Gefragt waren an der japanischen Börse unter anderem Aktien von Autoherstellern und Banken. Mehrere gute Konjunkturdaten aus den USA sorgten dafür, dass sich auch der Dollar zum Yen verteuerte, was japanischen Firmen auf dem Weltmarkt hilft.


Der Nikkei mit den Standardwerten stieg um 0,7 Prozent auf 19.642 Punkte und damit auf ein Zwei-Wochen-Hoch. Der breiter gefasste Topix legte um 0,6 Prozent auf 1.616 Zähler zu. Marktstratege Hiroyuki Nakai vom Analysehaus Tokai Tokyo sagte aber, Börsianer scheuten sich, größere Positionen aufzubauen. Er verwies auf den Nordkorea-Konflikt und mögliche Haushaltsprobleme in den USA.






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