Falls es noch einen Beweis für die zunehmende Öffnung des Reichs der Mitte gebraucht hat, liefert ihn nun „Victoria’s Secret“. Das US-Unterwäsche-Label veranstaltet seine berühmt-berüchtigte Show dieses Jahr in China. Doch es gibt deshalb auch Ärger.


Nach den USA, Großbritannien und Frankreich erobern die „Victoria’s Secret“-Engel nun China. Wie das Unterwäsche-Label auf seinen Social-Media-Plattformen bekanntgab, findet die diesjährige Show in der Metropole Shanghai statt. Und auch das Datum steht schon fest.


Demnach schweben die schönen Models in sexy Dessous und mit den typischen Engelsflügeln am 28. November über den Laufsteg. Es ist das erste Mal, dass die berühmte Unterwäsche-Show auf dem asiatischen Kontinent stattfinden wird. Seitdem die Show 1995 in New York Premiere feierte, machte sie lediglich Ausflüge nach Cannes, Los Angeles, Miami, London und Paris.
„Keine Gigi“


Jetzt dürfen sich also auch die chinesischen „Victoria’s Secret“-Fans auf die schönen Engel freuen. Mit dabei sein werden dieses Jahr unter anderem Adriana Lima und Alessandra Ambrosio, aber auch die Neu-Mamas Behati Prinsloo und Candice Swanepoel werden ihr Catwalk-Comeback geben.


Ärger droht indes um die Teilnahme von Gigi Hadid, dem aktuell begehrtesten Model der Welt. Viele Chinesen wollen die 22-Jährige nicht dabei haben. Das belegen Hunderte verärgerte Kommentare, die unter der Ankündigung der Show in Shanghai zu lesen sind. „Keine Gigi“, „Gigi raus“ oder „Gigi ist in China nicht willkommen“, sind nur einige der kritischen Anmerkungen. Manche User weiten ihren Protest sogar aus und schreiben: „Nein zu Gigi und Bella“. Auch Gigis jüngere Schwester Bella gehört zum illustren Kreis der „Victoria’s Secret“-Engel.


Der Grund: ein Buddha-Keks


Stein des Anstoßes ist ein Instagram-Video, das vor einiger Zeit aufgetaucht ist. Darauf amüsiert sich Gigi Hadid über einen Buddha-Keks. Sie hält ihn neben ihrem Gesicht in die Kamera und ahmt die darauf zu sehenden asiatischen Gesichtszüge nach. Viele Asiaten werteten dies als Verhöhnung ihrer Kultur und bezichtigten das Model sogar des Rassismus.


Zwar wurde der Clip mittlerweile gelöscht, doch in China bleibt er offensichtlich unvergessen, zumal sich Gigi Hadid bisher nicht für ihren Fauxpas entschuldigt hat. So könnten ein paar dunkle Wolken die Reise der Engel nach Shanghai überschatten.






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