Hongkong und Macau erneut von Taifun getroffen

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Wellen treffen während eines Taifuns im japanischen Aki auf eine Hafenmauer. Foto: Kota Endo
Wellen treffen während eines Taifuns im japanischen Aki auf eine Hafenmauer. Foto: Kota Endo

Während der Aufräumarbeiten nach dem Taifun „Hato“ sind Macau und Hongkong von einem weiteren schweren Taifun getroffen worden. Hongkong strich am Flugplatz 206 Flüge, es gab Überschwemmungen.

Inmitten der Aufräumarbeiten nach dem Taifun „Hato“ sind Macau und Hongkong erneut von einem schweren Sturm getroffen worden. Am Sonntag wurden durch den Tropensturm „Pakhar“ in den beiden chinesischen Sonderverwaltungszonen nach Behördenangaben 70 Menschen verletzt.

Beide Städte riefen die dritthöchste Taifun-Warnstufe acht aus. Zuvor waren in der Region bereits 18 Menschen durch den Taifun „Hato“ getötet worden.

Der Tropensturm „Pakhar“ traf Hongkong am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde, dutzende Bäume stürzten um, es gab zahlreiche Überschwemmungen.

Nach Angaben der Flughafenbehörde Hongkongs mussten 206 Flüge gestrichen werden, hunderte weitere verspäteten sich. In der Casino-Metropole Macau gab es acht Leichtverletzte, wie eine Regierungssprecherin mitteilte. Die Stadt war mit zehn Toten zuvor am schwersten von „Hato“ getroffen worden.