TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY/MUMBAI (dpa-AFX) – Am Tag eins nach Nordkoreas jüngstem Raketentest haben die Anleger in Asien ihre Fassung wiedergefunden. Am Mittwoch stiegen die Kurse an den meisten Aktienbörsen der Region, obgleich das politische Säbelrasseln weiterging.


Unterstützung kam aus den USA: Die Investoren an der Wall Street hatten sich am Dienstag letztlich weitgehend unbeeindruckt von der erneuten Machtprobe der nordkoreanischen Führung gezeigt. Nach anfänglichen Verlusten waren die Kurse gestiegen. So legte der US-Leitindex Dow Jones Industrial am Ende um 0,26 Prozent zu. An Europas Börsen waren die Kurse dagegen noch kräftig unter Druck geraten.


In Japan lag der Leitindex Nikkei 225 im späten Handel 0,5 Prozent im Plus, in Hongkong gewann der Hang-Seng-Index 0,8 Prozent. Der südkoreanische Kospi und der chinesische CSI 300, der die größten Werte vom Festland beinhaltet, hielten sich immerhin stabil. Gleichzeitig blieb aber auch der „sichere Hafen“ Gold gefragt. Die Feinunze kostete am Mittwochmorgen im asiatischen Handel zuletzt 1312 US-Dollar.


Nordkorea hatte am Dienstag eine Mittelstreckenrakete über das benachbarte Japan hinweggeschossen. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte dies in einer Sondersitzung in der Nacht auf Mittwoch. Zudem rief das höchste UN-Gremium das diplomatisch isolierte Land auf, konkrete Schritte zu ergreifen, um die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu verringern.


Nordkorea deutete weitere Raketenversuche an. Machthaber Kim Jong Un habe sich mit dem Test „äußerst zufrieden“ gezeigt, berichteten die Staatsmedien. Südkoreas Präsident Moon Jae In und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe verständigte sich unterdessen in einem Telefongespräch darauf, den Druck auf Pjöngjang auf „ein extremes Maß“ steigern zu wollen./das/ag






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