In Asien zittern die Kurse

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Die drohende Eskalation im Nordkorea-Konflikt löst an den Börsen in Fernost große Besorgnis aus. Nach dem jüngsten Raketenstart, bei dem ein weitreichendes Geschoss aus Nordkorea über japanisches Territorium hinwegflog, reagieren Anleger nervös.

In den ersten Stunden nach dem Vorfall werden Aktien tendenziell verkauft. Die Kurse von als sicher geltende Anlagen wie Gold, Schweizer Franken und japanischem Yen ziehen an.
Der Nikkei-Index mit den japanischen Standardwerten liegt in Tokio zeitweise 0,6 Prozent im Minus bei 19.330 Punkte. Im Verlauf erreicht er den niedrigsten Stand seit fast vier Monaten. Der breiter gefasste Topix fällt um 0,3 Prozent auf 1595 Zähler.
In Seoul büßt der Kospi-Index mehr als 1,0 Prozent ein auf 2343 Punkte.
Das südkoreanische Finanzministerium teilte vorsorglich mit, bei Bedarf die Märkte stabilisieren zu wollen.