Nach den USA hat nun auch Japan Sanktionen gegen vier chinesische Firmen verhängt. Ihnen wird vorgeworfen, indirekt Nordkoreas Atmoprogramm unterstützt zu haben. Peking kritisiert das Vorgehen scharf.


Im Nordkorea-Konflikt folgt Japan seiner Schutzmacht USA und verhängt Sanktionen gegen chinesische Unternehmen. Ihnen wird vorgeworfen, indirekt Nordkoreas Programm zur Aufrüstung mit Atomraketen unterstützt zu haben, wie die Regierung in Tokio am Freitag bekanntgab.


Nordkorea habe sich wiederholt provokativ verhalten, erklärte ein japanischer Regierungssprecher. Man habe entschieden, sich eng mit den USA abzustimmen und Maßnahmen zu ergreifen, die denen Washingtons entsprächen.


Tokios Sanktionen zielen auf vier chinesische und zwei namibische Firmen sowie jeweils eine Person aus China und Nordkorea. China kritisierte das Vorgehen der Japaner scharf. «Wir drängen die japanische Seite, dies zu stoppen», sagte eine Sprecherin des Pekinger Außenministeriums am Freitag. Dauern die Sanktionen an, müsse Japan «die Konsequenzen akzeptieren». China sei entschieden gegen alle Sanktionen außerhalb des Rahmens der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, insbesondere gegen chinesischen Unternehmen.


Bereits am Dienstag hatten die USA Strafen gegen 16 russische und chinesische Einrichtungen verhängt. Das Guthaben der Betroffenen wird eingefroren, zudem wird amerikanischen Unternehmen und Individuen verboten, mit ihnen Handel zu treiben. China kritisierte diese Sanktionen scharf. Schon Ende Juni hatten die USA Sanktionen gegen eine Bank und ein Schifffahrtsunternehmen aus China wegen des Konfliktes in Nordkorea angekündigt.






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